In Rom spielt sich ein unfassbares Drama ab, das Italien erschüttert und europaweit für Entsetzen sorgt: Im Park Tor Tre Teste wird ein junges Paar von einer Gruppe Migranten angegriffen. Noch bevor sie Hilfe rufen können, schlagen die Täter die Autoscheibe ein, zerren das Mädchen auf offener Straße hinaus und machen sie vor den fassungslosen Augen ihres Freundes zum Opfer schlimmster Gewalt. Die Tat steht sinnbildlich für eine beispiellose Welle der Unsicherheit, die sich durch die italienische Hauptstadt zieht, und lässt Bürger wie Politiker fassungslos zurück.
Die Ermittler stehen vor einer Mammutaufgabe, denn der Schock sitzt tief und das Sicherheitsgefühl in der Stadt ist nachhaltig zerstört. Nach der Tat werden im November mehrere Verdächtige festgenommen, dennoch bleibt die Angst: Die Polizei findet Hinweise auf weitere mögliche Mittäter, und viele fragen sich besorgt, wie so etwas mitten in einem belebten Park möglich sein konnte. In der Öffentlichkeit macht sich der Eindruck breit, dass die Verantwortlichen mit der Sicherheitslage überfordert sind. Die Kritik an den Behörden wächst, der Ruf nach mehr Polizeipräsenz und konsequentem Vorgehen gegen solche Täter wird immer lauter – nicht nur in Rom, sondern in ganz Italien.
Der Fall entfacht eine politische Debatte von nie dagewesener Heftigkeit: Während Vertreter der Regierungspartei strengere Strafen bis hin zur chemischen Kastration für Sexualverbrecher fordern, werfen andere Politik und Justiz vor, die kriminellen Strukturen nicht im Griff zu haben. Die Drohung, dass Italiens Städte weiter zum Tummelplatz für brutale Kriminalität werden, schürt Angst und Wut unter den Menschen. Am Ende bleibt ein fassungsloses Land, das sich fragt, wie viele junge Frauen künftig noch angstfrei durch die Parks ihrer Stadt gehen können.
