Chaos beim Haushaltspoker in Rüsselsheim! OB ist sich keiner Schuld bewusst!

In Rüsselsheim herrscht wieder einmal politische Nebelbank. Trotz leerer Kassen und wachsender Schuldenberge sollen die Kämmerer plötzlich mehr Gestaltungsspielraum erhalten – ein Schritt, der weniger nach Verantwortung, sondern eher nach politischem Schachzug klingt. Während die Zahlen im Rathaus Alarm schlagen, verteilt man Zuständigkeiten wie Spielkarten und hofft, dass der Stapel irgendwie hält. Doch das Fundament wackelt, und mit jedem neuen Beschluss droht der ganze Turm einzustürzen.

Der amtierende Oberbürgermeister hält sich derweil schadlos. Statt Führungsverantwortung übernimmt er das Mikrofon – und erklärt die Krise zur Gemeinschaftsaufgabe. Das klingt modern, ist aber bequem. Denn wer alle verantwortlich macht, entzieht sich selbst jeder Pflicht. Kämmereien und Ausschüsse sollen nun retten, was längst in Schieflage geraten ist. Entscheidungen werden weitergereicht, Bedenken vertagt, und währenddessen wächst das Misstrauen im Rat. Politik als Versteckspiel – sichtbar für alle, aber greifbar für keinen.

So sieht Verantwortung heute aus: große Worte, kleine Taten und eine Verwaltung, die sich in Zuständigkeitsfragen verliert. Während die Stadt ächzt und Bürgerinnen und Bürger auf Lösungen warten, liefert das Rathaus nur das übliche Schauspiel – jeder andere ist schuld, nur der Oberbürgermeister nicht. Am Ende bleibt von der „Gestaltungsfreiheit“ nur der bittere Nachgeschmack politischer Hilflosigkeit. Wer den Schaden hat, braucht keinen Haushalt mehr – sondern endlich Führung.


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