Die Schande von Heidelberg! Heidelberger Betrachtungen: Totalitär bleibt totalitär!

  • Einschüchterung von einem Häufchen Spaziergänger
  • Diffamierung Ungeimpfter als “Rattenlecker” und “Aasgeier”
  • Herrenmenschenattitüde

Von Maria Schneider – eine Abrechnung über nützliche Idiotinnen und das Coronaregime

Maßregelnde Polizisten auf dem Heidelberg Uniplatz, 19.12.2021

Heidelberg war eine frühe Hochburg der Nationalsozialisten. Schon 1920 gab es am Neckar erste Aktionen der NS-Bewegung, bei den Kommunalwahlen 1930 erhielt die NSDAP gar 35,7 Prozent. (Rhein- Neckar-Zeitung vom 11.01.2021)

Am vorgestrigen Samstag, den 18. Dezember griff auch ein Häufchen Heidelberger, bestehend aus jungen Familien und Kindern, die derzeit bundesweit immer häufiger umgesetzte Idee auf, einen Spaziergang als Protestaktion gegen strenge Coronaregeln und die kommende Impfpflicht zu unternehmen, und versammelte sich auf der Neckarwiese unter der Ernst-Walz-Brücke. Es dauerte nicht lange, da erschien ein massives Polizeiaufgebot vor Ort – und hinderte die friedlichen Bürger in bester realsozialistischer oder besser maoistischer Tradition daran, ihren friedlichen Spaziergang auf der Wiese fortzusetzen (siehe hierzu auch den Bericht zum Thema auf „Reitschuster.de“).

Sperre der Polizei gegen normale Spaziergänger am 18.12.2021 auf der Heidelberger Neckarwiese. Das kurze Video dazu ist hier.

Ankündigung der Versammlungen durch Handlanger des Grünen Regimes

Frau Elke Messer-Schillinger betreibt die Plattform AfD-Watch auf Facebook. Sie hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die größte deutsche Oppositionspartei AfD zu beobachten sowie einzelne Parteimitglieder zu diffamieren und heimlich aufgenommene Fotos von ihnen zu veröffentlichen. Den Spaziergang des kleinen Häufchens unter der Ernst-Walz-Brücke und eine Demo friedlicher Heidelberg Bürger am 19.12.2021 auf dem Universitätsplatz hat sie bereits vorab freundlicherweise am 15.12.2021 angekündigt und wie folgt kommentiert:

So. Also Leute: Jetzt ist es nicht nur so, dass die Rat lickers am Sonntag auf dem Uniplatz “demonstrieren“ werden. Sie wollen sich auch am Samstag zum „Spaziergang“ treffen. Ich rekapituliere mal kurz: Wir haben den Weihnachtsmarkt abgebrochen, weil ja Pandemie ist, was ich – so doof das auch ist – völlig in Ordnung fand. Die Stadt Heidelberg lässt aber am 4. Adventssonntag zu, dass sich genau dort, wo wir geimpft und getestet gern alle Glühwein getrunken hätten, ungeimpfte Rat lickerstreffen. Ich halte das für gelinde gesagt, sehr schwer vermittelbar.

Und weil die eine Demo, die uns allen ins Gesicht spuckt, noch nicht reicht, wollen die Typen nun auch gleich noch am Tag vorher als „Spaziergänger“ durch die Gegend marschieren. Mir scheint, dass es dabei darum geht, endlich die maximale Konfrontation mit Polizei und Leuten, die von solchem Scheiß die Schnauze inzwischen echt voll haben, zu erreichen.

Die Polizei wird das Ganze wohl eher wieder “begleiten“ statt mal ordentlich ein STOP zu setzen. Also: Lasst Euch nicht provozieren, plant Eure letzten Weihnachtseinkäufe so, dass ihr weg seid, wenn die Deppen kommen oder so, dass ihr am Samstag gar nicht in die Stadt müsst.“ (AfD-Watch. Fettdruck von MS)

Ja, auch Frau Elke Messer-Schillinger hält in allerbester Tradition die Sprache der Herrenmenschen aufrecht – und hat kein Problem damit, friedliche Demonstranten als „Deppen“ zu bezeichnen. Besonderes Augenmerk verdient jedoch der von ihr verwendete Ausdruck „Rat Lickers”, mit dem sie die friedlichen Demonstranten bedenkt: Dieser bedeutet wörtlich übersetzt „Rattenlecker“ und ist eine Anspielung auf die mittelalterliche Pest, die bekanntlich von Rattenflöhen übertragen wurde. Seit Covid-19 wird dieser entmenschlichende Schmähbegriff auch für sogenannte „Maskenverweigerer“ benutzt.

Rattenlecker und Aasgeier

Ich weiss nicht, wie es den lieben Lesern aller Geschlechter bei dem Wort „Ratte“ geht, doch in mir weckt er leider ungute und starke Assoziationen zu der Terminologie, die im 3. Reich für Angehörige eines bestimmten Glaubens verwendet wurde.

Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat Frau Elke Messer-Schillinger dennoch im November 2018 die Bürgerplakette verliehen. Auf der Urkunde steht in der typischen verschleiernden Sprache der Machthaber: „Die Geehrte betreibt Online-Plattformen, die als Informationsquelle dienen. Mit Argumenten und Fakten widerlegt oder belegt sie Meldungen über Vorgänge in Heidelberg und in der Region. In einer Zeit, in der Informationen ungeprüft in sozialen Netzwerken verbreitet werden, bietet Elke Messer-Schillinger mit viel Hintergrundwissen und durch ihre Recherche einen Gegenpol. Ihr Engagement steht für demokratische Werte und eine freiheitliche Diskussionskultur in Heidelberg.“ Wir lernen: erwünschte Informationen sind seriös und faktenbasiert, unerwünschte Informationen sind „ungeprüft“ und undemokratisch.

Wo wir gerade bei Schmähungen und entwürdigendem Sprachgebrauch sind, nehmen wir gleich die Äußerungen des baden-württembergischen Landesvaters, von Alt-Maoist Winfried Kretschmanns hinzu: Dieser bezeichnete die Demonstranten, die Corona-Proteste zur Diffamierung staatlicher Institutionen nutzen, als „Aasgeier der Pandemie”.

Bei der Demo habe ich zumindest kein Federvieh gesehen, zumal Aasgeier nur dann kommen, wenn es ohne große Mühe etwas zu fressen gibt. Ist das denn nicht eigentlich die Kernkompetenz der Grünen, Herr Kretschmann?

Während ich von 14:00 – 17:00 Uhr in der Kälte ausharrte, wurden die staatlichen Institutionen kein einziges Mail in den Reden diffamiert. Tatsächlich hat die staatliche Institution der Polizei, die in großem, martialischem Aufgebot vor Ort war, peinlich genau auf die Einhaltung der Maskenpflicht (im Freien!) und die Abstände geachtet.

Martialisches, einschüchterndes Verhalten der Polizei

Ferner wurden mit der Androhung, die Versammlung aufzulösen, ständig weitere Ordner angefordert, so dass schließlich ein Ordner auf zehn, meist ältere, gänzlich unaggressive Teilnehmer kam. Wohl zur Einschüchterung („Bestrafe einen, erziehe hundert“) wurde eine ältere Dame ohne Maske von mehreren Polizisten brutal abgeführt und verschwand auf Nimmerwiedersehen in einem Polizeiwagen, während sich die Polizisten in einer Reihe vor den wütenden Demonstranten postierten. Einer davon konnte sich das Lachen kaum verkneifen. Ob aus echter Genugtuung oder als Übersprunghandlung wegen empfundener Scham, werden wir wohl nie erfahren.

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