Merkel wegen steigender Opferzahlen in Bergkarabach besorgt

Gefechte um Bergkarabach, Azerbaycan Respublikasinin Müdafie Nazirliyi, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich besorgt über die anhaltenden Auseinandersetzungen und steigenden Opferzahlen in der Konfliktregion Bergkarabach geäußert. In einem Telefonat mit dem armenischen Ministerpräsidenten Nikol Paschinjan habe sie am Sonntag deutlich gemacht, dass alle Seiten die Kampfhandlungen unverzüglich einstellen und Verhandlungen aufnehmen müssten, teilte die stellvertretende Regierungssprecherin Ulrike Demmer mit. Merkel unterstütze "in jeder Hinsicht" die Erklärung der Co-Vorsitzenden der Minsker Gruppe (Frankreich, Russland, USA) vom 1. Oktober.

Die Bundeskanzlerin habe sich zudem dafür ausgesprochen, dass eine humanitäre Feuerpause zur Bergung von Soldaten vereinbart werden sollte, so Demmer weiter. Bergkarabach ist eine mehrheitlich von Armeniern bewohnte Region im Südosten des Kleinen Kaukasus, welche zwischen Armenien und Aserbaidschan umstritten ist. Nach schweren Gefechten hatte sich der Konflikt zuletzt wieder zugespitzt. Beide Seiten verhängten das Kriegsrecht.

Foto: Gefechte um Bergkarabach, Azerbaycan Respublikasinin Müdafie Nazirliyi, über dts Nachrichtenagentur

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1 KOMMENTAR

  1. Hat sich die Zonen-Pomeranze denn jemals um die abertausenden von Opfern ihrer kriminellen Agenda im eigenen Land geschert ?

    Hat nicht sie die Waffenlieferungen an die Türkei „genehmigt“, mit denen die Türken jetzt zusammen mit Aserbeidschan Armenien in die Zange nimmt ? Reicht Merkel denn ein Genozid an den Armeniern nicht ? Bekanntlich hatte sie sich damals, als der Genozid im BT verhandelt wurde, vor einer eindeutigen Stellungnahme gedrückt und weggeduckt.

    So jemand hat jedes Recht verwirkt, sich populistisch-scheinheilig in diesen Konflikt einzumischen.

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