Messer-Report aus #Essen: 24-jähriger #Iraker sticht in #S-Bahn auf 25-jährigen #Eritreer mit 19 cm #Küchenmesser ein!

Essen – Gestern Abend (27. Juni) kam es in einem Zug der Linie S 6 zu einer gefährlichen Körperverletzung. Bahnmitarbeiter konnten den Tatverdächtigen entwaffnen und der Bundespolizei übergeben.

Gegen 21:00 Uhr nutzten ein 24-jähriger Iraker und das spätere Opfer, ein 25-jähriger Eritreer, die S-Bahn 6 von Essen-Hügel zum Essener Hauptbahnhof. Dort soll es zwischen den beiden Männern zu einer erst verbalen Auseinandersetzung gekommen sein. Nach Angaben des 25-Jährigen hätte sein Kontrahent dann ein Küchenmesser (19 cm Klingenlänge) gezogen und ihn mit der Waffe angegriffen.

Hierdurch wurde der Eritreer am Unterarm durch eine Schnittwunde verletzt. Der 25-Jährig flüchtet daraufhin in einen anderen Wagenteil und informierte zwei Bahnmitarbeiter über den Vorfall. Diese konnten den Angreifer entwaffnen. Das Messer hatte er nach Zeugenaussagen zwischenzeitlich unter seiner Kleidung versteckt.

Im Essener Hauptbahnhof übergaben sie den Tatverdächtigen der Bundespolizei. Der Rettungsdienst versorgte den verletzten Eritreer. Was das Motiv des Irakers war, müssen nun die weiteren Ermittlungen ergeben.

Beide Männer befinden sich derzeit im Asylverfahren und wohnen in Essen. Gegen den 24-Jährigen leitete die Bundespolizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung ein.

In diesem Zusammenhang weist die Bundespolizei auf die Waffenverbotszone hin, die am kommenden Wochenende (29. Juni bis 01. Juli), erstmals in NRW, im Dortmunder Hauptbahnhof eingerichtet wird. Informationen hierzu finden Sie unter:

 

Bundespolizeidirektion Sankt Augustin