NRW-No-Go-Areas: Clans Grenzen aufzeigen!

 

 

 

Kommentar:

Düsseldorf  – Der scheidende Innenminister Jäger hat stets bestritten, dass es No-Go-Areas gibt, in die sich die Polizei nicht traut. Unbestritten aber ist, dass in bestimmten Vierteln Clans das Sagen haben, die glauben, sich über das Recht stellen zu können. Wer sich dort einmischt oder anderer Meinung ist, wird schnell als Störenfried wahrgenommen und nicht selten abgestraft. Spektakuläres Opfer war jetzt eine Frau, die in Düsseldorf nach einem Verkehrsunfall schlichten wollte. Sie liegt mit Nasenbeinbruch im Krankenhaus. Zwei mutmaßliche Täter sind ermittelt. Die Bedrohung aber bleibt, denn die Gewaltbereitschaft ist groß. Das Strafmaß schreckt kaum. Um Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter zu schützen, ist eine Verschärfung der Strafgesetze auf den Weg gebracht. Davon profitieren aber nur Helfer im öffentlichen Dienst, nicht hilfsbereite Bürger. Hier ist eine Ausweitung erforderlich: Wer Zivilcourage einfordert, muss Angriffe gegen helfende Zivilpersonen schärfer bestrafen. Damit würden den gewaltbereiten Clans neue Grenzen aufgezeigt. Diese Grenzen zu schützen, bleibt Aufgabe von Polizei und Justiz.

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