Paukenschlag: #Tierleid bei Sprecher von #Bauernprotesten!

 

Quelle „Animal Rights Watch“

Animal Rights Watch (ARIWA) veröffentlicht aktuelles Videomaterial aus der Schweinezucht und -mast eines Sprechers der Bäuer*innen, die seit Monaten mit Trecker-Demos gegen mehr Umwelt- und Tierschutz in der Landwirtschaft protestieren. In der Schweinezucht für 1.250 Sauen in Mecklenburg-Vorpommern werden die Tiere in so engen Kastenständen gehalten, dass sie im Liegen nicht einmal ihre Beine ausstrecken können. Eine Sau wurde tot im Abferkelgitter vorgefunden. Sie war offenbar kurz nach der Geburt ihrer Ferkel gestorben. Eine andere Sau litt unter extremen Gesäuge-Entzündungen. Wie meist in dieser Branche zeigen die Aufnahmen unzählige verletzte, sterbende und tote Ferkel, um die sich niemand kümmert. Spiegel Online berichtet heute exklusiv mit aktuellem Videomaterial von ARIWA [1].

„Die Zustände in dieser Schweinezucht spiegeln den Branchendurchschnitt wider“, erklärt Sandra Franz, Pressesprecherin von ARIWA. „Die Bilder zeigen, wie viel Leid und Elend im System Tierhaltung stecken. Einem System, von dem die protestierenden Landwirt*innen meinen, es sei in bester Ordnung und die Politik solle sich nicht einmischen.“

Doch gerade die Politik sieht die Tierrechtsorganisation hier in der Pflicht. „Um das Leid der Tiere zu beenden, brauchen wir mehr als kleine Reformen. Ein radikaler Kurswechsel in der Agrarwirtschaft ist lange überfällig: weg von der Tierhaltung, hin zu einer pflanzenbasierten Landwirtschaft nach ökologischen Prinzipien und ohne Tiernutzung“, so Franz. „Das ist zugleich eine der besten Chancen, die wir noch haben, um die bereits im Gang befindliche Umwelt- und Klimakatastrophe zumindest abzumildern.“

Die sogenannte bio-vegane Landwirtschaft wird bereits seit Jahrzehnten von zahlreichen Betrieben auf der ganzen Welt erprobt und mit Erfolg praktiziert.“Es ist eine Umstellung, die sich lohnt“, bekräftigt Franz. „Denn so können wir eine Form der Nahrungsmittelproduktion erreichen, die sowohl den ökologischen Erfordernissen als auch unseren heutigen moralischen Werten entspricht. Und wir können damit dem verständlichen Wunsch der Landwirt*innen nachkommen, nicht stets aufs Neue die Buhmänner der Nation zu sein, sondern die Anerkennung zu bekommen, die sie für unser aller Ernährung eigentlich verdienen.“

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