Ein unglaublicher Behördenkrimi sorgt für Kopfschütteln und blanke Wut bei Betroffenen: Trotz jahrelanger gesundheitlicher Probleme gibt es weiter keine klare Entscheidung zu Parkerleichterungen und wichtigen Merkzeichen. Statt schneller Hilfe herrscht Akten-Wirrwarr. In immer neuen Stellungnahmen wird auf alte Berichte verwiesen, ohne dass sich für die Betroffenen etwas verbessert. Orthopädische Untersuchungen liegen zwar vor, doch über weitere Behandlungen gibt es angeblich keine Informationen. Die Beurteilung bleibt stur unverändert – ein Schlag ins Gesicht für jeden, der auf Unterstützung angewiesen ist.
Besonders brisant sind die Ausführungen zu psychischen Erkrankungen. Ein ausführlicher Bericht aus dem Maßregelvollzug wirft mehr Fragen auf, als er beantwortet. Während der Behandlung wurde eine von außen kontrollierte Drogenabstinenz festgestellt, dennoch traten immer wieder Misstrauen und starke Stimmungsschwankungen auf. Eine eindeutige Diagnose wird nicht gestellt, stattdessen schwanken die Einschätzungen zwischen verschiedenen psychischen Störungsbildern. Mal wird von affektiven Phasen gesprochen, dann wieder von möglichen schizoaffektiven Entwicklungen – doch eine klare Linie fehlt völlig.
Am Ende bleibt für die Betroffenen nur Frust und Verzweiflung. Selbst bei bestätigter Abstinenz wird die psychische Erkrankung nicht als schwere Behinderung eingestuft. Die zuständigen Stellen halten unbeirrt an ihrer alten Bewertung fest und bestätigen lediglich frühere Einschätzungen. Für Menschen, die auf Unterstützung hoffen, bedeutet das: weiter warten, weiter kämpfen, weiter leiden. Ein Skandal, der zeigt, wie kalt und bürokratisch das System mit kranken Menschen umgeht!
