Köln erlebt einen Asylirrsinn, der fassungslos macht. Ein abgelehnter Asylbewerber aus Bosnien lebt seit Ewigkeiten in Nordrhein-Westfalen, obwohl er längst hätte gehen müssen. Statt Konsequenzen gibt es immer neue Duldungen, immer neue Ausreden und am Ende vor allem eines: Steuergeld. Die Ausländerbehörde lässt den Mann gewähren, schiebt Verantwortung weiter und verzichtet darauf, ihn konsequent in sein Herkunftsland zurückzuführen. Ein System, das nicht versagt – sondern kapituliert.
Während Politiker von einer harten Linie sprechen und Erfolge verkünden, zeigt dieser Fall die bittere Wahrheit hinter den Kulissen. Abschiebungen scheitern reihenweise, Verfahren verlaufen im Sande, Termine werden abgesagt. Am Ende bleibt der Eindruck eines Staates, der groß ankündigt, aber klein handelt. Die Botschaft an abgelehnte Asylbewerber ist fatal: Wer lange genug bleibt, wird belohnt. Wer sich entzieht, gewinnt Zeit. Und Zeit wird in diesem System zu barem Geld.
Besonders brisant: Der Mann ist kein unbeschriebenes Blatt. Trotzdem lebt er mit seiner Großfamilie weiter in Köln und erhält monatlich eine Summe, von der viele arbeitende Bürger nur träumen können. Finanziert vom Sozialstaat, abgesichert durch Gesetze, die eigentlich Ordnung schaffen sollten. Warum sollte da jemand freiwillig gehen? Dieser Fall ist kein Einzelfall, sondern ein Symbol für einen Asylstaat, der seine eigenen Regeln nicht mehr ernst nimmt – und damit das Vertrauen der Bürger verspielt.
