Baby-Video schockt Südtirol – Missbrauchsprozess beginnt neu

Bozen steht unter Schock: Vor dem Schwurgericht wird ein unfassbarer Missbrauchsprozess neu aufgerollt, der selbst erfahrene Ermittler sprachlos machte. Ein Mann aus Südtirol soll seinen eigenen Säugling schwer missbraucht haben und die Tat mit dem Handy gefilmt haben. Noch grausamer: Das Video soll anschließend öffentlich in einem sozialen Netzwerk gelandet sein und weltweit Entsetzen ausgelöst haben.

Der Fall flog auf, weil internationale Stellen bei einer Kontrolle des Netzwerks auf das verstörende Material stießen. Von dort aus ging der Hinweis an die italienische Postpolizei, die die Ermittlungen übernahm. Schnell rückte der Vater ins Visier der Behörden. Die Aufnahmen sollen eindeutig gewesen sein und führten zu einem der schockierendsten Verfahren, die Südtirol seit Jahren erlebt hat.

Zwar war der Mann bereits in Bozen verurteilt worden, doch nun beginnt alles von vorn. Das oberste Gericht gab der Verteidigung recht und ordnete eine neue Verhandlung an, da für Taten an so jungen Opfern ein anderes Gericht zuständig ist. Jetzt liegt der Fall beim Schwurgericht. Für viele bleibt nur eine Hoffnung: dass am Ende ein klares Urteil steht und das Leid des Kindes nicht ungesühnt bleibt.


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