BIER-NATION IM FREIEN FALL – WIE DURST, TRADITION UND GASTSTÄTTEN GLEICHZEITIG AUSTROCKNEN! WENIGER DEUTSCHE, WENIGER BIERGENUSS!

Wiesbaden meldet einen historischen Schock, der tiefer geht als jede kurzfristige Krise: Deutschlands Brauereien stehen vor einem Absturz, der selbst frühere Ausnahmelagen übertrifft. Was einst als verlässliche Säule galt, wirkt plötzlich brüchig und erschöpft. Der jüngste Befund des Statistisches Bundesamt zeichnet das Bild einer Branche, die den Boden unter den Füßen verliert. Zapfhähne bleiben öfter geschlossen, Lager füllen sich langsamer, und die lange Erfolgsgeschichte der Bierkultur bekommt tiefe Risse. Der Tiefpunkt ist kein Ausrutscher, sondern Ausdruck eines jahrelangen Niedergangs, der nun mit voller Wucht sichtbar wird.

Die Gründe liegen nicht nur im Wandel der Vorlieben, sondern im Gefühl der Unsicherheit, das den Alltag beherrscht. Ein gesünderes Selbstbild, neue Trinkgewohnheiten und eine Gesellschaft im Wandel treffen auf ein Konsumklima, das zum Verzicht erzieht. Wer spart, spart zuerst am Glas. Das spüren die Brauereien ebenso wie der Handel und vor allem die Wirtshäuser, die seit langem ums Überleben kämpfen. Der Hauptgeschäftsführer des Deutscher Brauerbund, Holger Eichele, warnt vor der massiven Zurückhaltung der Gäste. In vielen Gasträumen ist die Normalität nie zurückgekehrt, Stühle bleiben leer, Stammtische verstummen.

Noch düsterer wird das Bild jenseits der Landesgrenzen. Auch der Absatz außerhalb des heimischen Marktes schwächelt, steuerfreie Abgaben und Lieferungen ins Ausland verlieren spürbar an Gewicht. Damit bricht ein weiteres Standbein weg, das lange Stabilität versprach. Die Krise frisst sich durch alle Ebenen der Branche und hinterlässt Verlierer vom kleinen Familienbetrieb bis zur großen Marke. Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis: Das Bier, einst Symbol für Geselligkeit und Lebensfreude, wird zum stillen Zeugen eines gesellschaftlichen Rückzugs, der eine ganze Industrie an den Rand drängt.

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