Schock für Nachtschwärmer in Italien! Die legendäre Diskothek „Piper“, seit Jahrzehnten Treffpunkt der Party-Szene in Rom, steht plötzlich vor verschlossenen Türen. Behörden haben das Kult-Lokal nach einer großangelegten Kontrolle kurzerhand dichtgemacht. Der Grund: gravierende Sicherheitsmängel, die nach Ansicht der Prüfer eine akute Gefahr für Gäste und Personal darstellen. Was als harmloser Routine-Check begann, entwickelte sich zu einer vernichtenden Bestandsaufnahme – mit dramatischen Folgen für Betreiber und Besucher.
Auslöser für das harte Durchgreifen sind die verschärften Maßnahmen nach der verheerenden Brandtragödie im Schweizer Skiort Crans Montana. Dort kamen in einer Bar mehrere junge Menschen ums Leben, viele weitere wurden schwer verletzt. Italienische Behörden wollen ein solches Horror-Szenario um jeden Preis verhindern und nehmen seitdem Diskotheken und Clubs besonders streng unter die Lupe. In der römischen Disco wurden bauliche Veränderungen entdeckt, die Fluchtwege behindern könnten. Zudem stellten die Kontrolleure fest, dass viel zu viele Gäste gleichzeitig in den Räumen gefeiert haben sollen – ein riskantes Spiel mit Menschenleben!
Jetzt herrscht Fassungslosigkeit in der Hauptstadt. Stammgäste können kaum glauben, dass ausgerechnet ihre berühmteste Party-Adresse wegen mangelhaften Brandschutzes schließen muss. Doch die Verantwortlichen lassen keinen Zweifel: Erst wenn alle Mängel restlos beseitigt sind und ein sicheres Evakuierungskonzept vorliegt, darf wieder getanzt werden. Bis dahin bleibt das „Piper“ ein mahnendes Beispiel dafür, wie schnell sorgloser Umgang mit Sicherheitsvorschriften zur tödlichen Gefahr werden kann.
