BRÜSSEL BRENNT – UND EUROPA SCHWEIGT!

Was in Brüssel geschah, war kein Fest, sondern ein Fiasko. Wo man sonst von „bunten Feiern“ und „Lebensfreude“ spricht, herrschte Chaos, Angst und Kontrollverlust. Raketen flogen quer durch die Straßen, Autos wurden blockiert, ganze Viertel wirkten wie belagert. Die Hauptstadt Europas – gelähmt, machtlos, überfordert. Während die Behörden zögerten, malten manche Medien harmlose Bilder einer „leidenschaftlichen Fanfeier“. Doch wer vor Ort war, sah etwas anderes: einen Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung – mitten im Herzen Europas.

Noch schärfer ist das Urteil aus den eigenen Reihen. Zahlreiche Stimmen aus der marokkanischen Community selbst nannten das Verhalten beschämend. Viele verurteilten die Gewaltausbrüche als verantwortungslos und gefährlich. Sie verstanden: Es geht nicht um Herkunft, sondern um Haltung. Um Respekt vor Regeln, um friedliches Zusammenleben. Wenn selbst jene, die angeblich profitieren sollen, laut „Stopp“ rufen, zeigt das, wie tief die Entfremdung Europas von seinen eigenen Grundwerten reicht.

Doch Brüssel steht symptomatisch für ein größeres Problem. Europa misst mit zweierlei Maß: Ordnung für den Normalbürger, Verständnis für die Krawallmacher. Während man im Osten auf Disziplin setzt, versinkt der Westen im Erklärungsnebel. Kein Fortschritt entsteht aus dem Wegsehen. Wer Chaos duldet, verspielt Glaubwürdigkeit. Und wer Vertrauen fordert, muss endlich zeigen, dass er Regeln nicht nur auf dem Papier kennt. Europas Krise ist keine Frage der Macht – sie ist eine des Mutes, wieder klar zu sagen, was geht und was nicht.


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