Bozen erlebt dunkle Tage im Stadtverkehr! Was eigentlich ein sicherer Weg zur Arbeit oder nach Hause sein soll, wird für viele Fahrgäste zur Nervenprobe. In mehreren Stadtbussen kam es zuletzt immer wieder zu aggressiven Szenen, zu handfesten Auseinandersetzungen und blanker Gewalt. Fahrgäste berichten von Pöbeleien, Bedrohungen und eskalierenden Konflikten auf engstem Raum. Die Angst fährt mit – Haltestelle für Haltestelle.
Jetzt schlagen die Carabinieri zurück! Nach den zunehmenden Attacken haben die Ordnungshüter ihre Präsenz in den Bussen massiv verstärkt. Uniformierte Kontrollen, gezielte Einsätze und schnelle Zugriffe sollen wieder Ruhe in den Nahverkehr bringen. Erste Ergebnisse zeigen: Mehrere Personen wurden wegen brutaler Übergriffe und wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt angezeigt. Wer dachte, Busse seien rechtsfreie Räume, wurde eines Besseren belehrt.
Doch die Gewalt ist nicht das einzige Problem! Bei den Kontrollen stießen die Carabinieri auch auf illegale Drogen, die offenbar mitten im öffentlichen Verkehr mitgeführt wurden. Für viele Bozner ist das ein Schock: Aggression, Drogen und Angst im Alltag. Die Botschaft der Polizei ist klar und unmissverständlich – der Staat schaut nicht weg. Die Busse sollen wieder das werden, was sie sein müssen: sichere Orte für alle.
