Ein Vorstoß des CDU-Politikers Roderich Kiesewetter schlägt hohe Wellen: Er will den deutschen Pass künftig an eine knallharte Bedingung knüpfen – Ausländer sollen sich verpflichten, einen Pflicht-Dienst in Deutschland zu leisten, um die Staatsbürgerschaft zu erhalten. Der CDU-Außenpolitiker spricht von einem „fairen Anreizmodell“, das Integration fördern und gleichzeitig den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken soll. Ob Bundeswehr, Zivilschutz oder Sozialdienste – wer den deutschen Pass will, müsse dem Land vorher dienen. Kritiker werfen Kiesewetter jedoch eine gefährliche Vermischung von Integration und Zwangsdienst vor. Menschenrechtler warnen vor einer „Zwei-Klassen-Staatsbürgerschaft“, bei der Ausländer benachteiligt würden. Auch in den eigenen Reihen ist die Idee umstritten: Während konservative Stimmen applaudieren und von einem „wichtigen Signal der Verbindlichkeit“ sprechen, halten Liberale den Vorschlag für realitätsfern und integrationshemmend. Fakt ist: Mit seinem Pass-vs.-Pflicht-Dienst-Vorstoß hat Kiesewetter eine Debatte entfacht, die das ohnehin aufgeheizte Thema Staatsbürgerschaft in Deutschland weiter befeuern dürfte.
CDU-Mann und Träumer Kiesewetter sorgt für Aufsehen: Deutscher Pass nur gegen Pflicht-Dienst für Ausländer!
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