CDU WILL KINDER OFFLINE ZWINGEN

Jetzt knallt es im Netz! Ein CDU-Ministerpräsident drückt auf die Vollbremse und stellt Facebook, TikTok und Instagram an den Pranger. Bei einer hitzigen TV-Debatte fordert Schleswig-Holsteins Regierungschef Daniel Günther ein radikales Umdenken im Umgang mit sozialen Netzwerken. Seine Botschaft ist klar und kompromisslos: Kinder und Jugendliche sollen aus der digitalen Dauerbeschallung rausgeholt werden. Zu viel Hass, zu viel Druck, zu viel Sucht – der Staat müsse endlich handeln und die Jüngsten schützen, bevor sie im Netz kaputtgehen.

Günther warnt vor einer Generation, die permanent online lebt und dabei Orientierung verliert. Likes statt Leben, Filter statt Realität – soziale Plattformen würden jungen Menschen ein verzerrtes Weltbild aufzwingen. Cybermobbing, Selbstzweifel und psychische Probleme seien längst Alltag. Eltern seien oft überfordert, Schulen kämen nicht hinterher, die Konzerne kassierten weiter ab. Deshalb müsse die Politik eingreifen und klare Grenzen ziehen, auch wenn es unbequem werde.

Die Forderung sorgt für einen Sturm der Empörung. Kritiker schreien nach Bevormundung und Zensur, Netzaktivisten warnen vor einem Rückfall in alte Zeiten. Doch Günther bleibt hart. Sein Appell: Kinderschutz vor Konzerninteressen. Wenn Alkohol und Zigaretten verboten sind, müsse auch das digitale Dauerfeuer Grenzen haben. Die Debatte ist eröffnet – und Deutschland streitet darüber, wie viel Internet Kinder wirklich vertragen.


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