In den USA droht eine Großstadt völlig außer Kontrolle zu geraten. Minneapolis erlebt seit Wochen immer heftigere Unruhen, wütende Demonstrationen und gewaltsame Zusammenstöße mit der Polizei. Auslöser war der tödliche Vorfall um die Aktivistin Renee Good, die bei einer Konfrontation mit einem Beamten der Einwanderungsbehörde ums Leben kam. Seitdem kocht die Stimmung in Minnesota über. Straßen werden blockiert, Einsatzkräfte angegriffen, Geschäfte beschädigt. Die Lage ist so explosiv, dass nun sogar die Nationalgarde in Alarmbereitschaft versetzt wurde.
Präsident Trump drohte öffentlich damit, hart durchzugreifen, falls die demokratischen Verantwortlichen vor Ort das Chaos nicht endlich stoppen. Er warf linken Gruppen vor, gezielt gegen ICE-Agenten und Polizeikräfte vorzugehen und Gewalt zu schüren. In den sozialen Medien kursieren bereits zahlreiche Videos von Militärfahrzeugen, die am Stadtrand Stellung beziehen. Humvees patrouillieren hinter Polizeikolonnen, Einsatzkräfte bereiten sich auf das Schlimmste vor. Die Nationalgarde selbst erklärte, man sei bereit einzugreifen, um Leben zu schützen, Eigentum zu sichern und die öffentliche Ordnung wiederherzustellen.
Doch die Spannungen reißen nicht ab. Aktivisten werfen den Behörden brutales Vorgehen vor, während die Polizei von gezielten Angriffen auf ihre Einheiten spricht. Der tragische Tod der Aktivistin hat die Fronten verhärtet wie nie zuvor. Offizielle Stellen betonen, die Nationalgardisten würden im Ernstfall klar erkennbar auftreten, um Verwechslungen zu vermeiden. Dennoch wächst die Angst vor weiteren Eskalationen. Minneapolis steht am Rand eines Ausnahmezustands – und niemand weiß, wie lange diese gefährliche Lage noch anhält.
