DRONEN-ALARM ÜBER DEM STAAT! WIE DIE BUNDESWEHR IHRE EIGENEN HIMMEL VERLIERT

Was sich über einem Militärflugplatz in Niedersachsen abspielte, klingt wie ein Albtraum aus einem Sicherheitsbericht, der niemals hätte Realität werden dürfen. Unbekannte Drohnen kreisten seelenruhig über streng geschütztem Gelände, beobachtet von Wachpersonal, gemeldet an Stellen, die eigentlich handeln müssten. Doch nichts geschah. Kein Abdrängen, keine Landung, kein Zugriff. Stattdessen blieb der Luftraum offen wie ein Schaufenster, während sensible Infrastruktur zur Kulisse eines bizarren Schauspiels wurde. Der Eindruck ist verheerend: Wer immer dort flog, tat es ungestört und mit der Gewissheit, dass niemand eingreift.

Noch brisanter ist die Hilflosigkeit am folgenden Tag. Wieder Sichtungen, wieder Meldungen, wieder die gleiche Leere an Reaktionen. Weder Polizei noch militärische Kräfte konnten die Fluggeräte stoppen oder auch nur kontrollieren. Fragen drängen sich auf: Wurde gezögert aus Angst vor rechtlichen Grauzonen, fehlte es an Technik oder schlicht an Entschlossenheit? Während Verantwortliche schweigen, wächst der Verdacht, dass der Schutz vor modernen Bedrohungen auf dem Papier existiert, in der Praxis aber versagt. Der Himmel über dem Stützpunkt wirkte zeitweise wie herrenlos.

Der Vorfall legt eine tiefe Wunde offen. Wenn ein Militärflugplatz nicht einmal gegen einfache Luftaufklärung verteidigt werden kann, was bedeutet das für kritische Anlagen im ganzen Land? Die Botschaft an mögliche Gegner ist fatal: Beobachten lohnt sich, Konsequenzen drohen kaum. Vertrauen in die Sicherheitsarchitektur schmilzt dahin, während Bürger fassungslos zusehen, wie der Staat seine Wachsamkeit verliert. Dieser Drohnen-Alarm ist kein Einzelfall, sondern ein Warnsignal. Wer jetzt beschwichtigt, riskiert, dass aus Beobachtung bald Bedrohung wird.

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