Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Unter den CDU/CSU-Abgeordneten im Europaparlament wächst der Widerstand gegen den Green Deal von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen. „Für eine Wirtschaft in Bestform war der Green Deal eine gigantische Herausforderung. Nach dem Corona-Aderlass ist er so schlicht nicht finanzierbar“, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer Markus Pieper dem Focus.
Pieper schlägt unter anderem vor, statt fester Quoten für E-Autos und Gebäudesanierungen den Handel mit CO2-Zertifikaten auf diese beiden Bereiche auszuweiten. „Dann regelt der Markt nach Angebot und Nachfrage über den Preis den Fortschritt beim Klimaschutz.“ Der Parlamentarische Geschäftsführer forderte zugleich, die Energiepolitik zum „Kernanliegen der EU-Außenpolitik“ zu machen, um mehr Strom aus Sonne und Wind aus Afrika und Nahost zu importieren. Außerdem mahnte die Bundesregierung, am Preis von zehn Euro je Tonne CO2 festzuhalten und Bundesratsbeschlüsse über höhere Preise abzulehnen.
Foto: Windräder, über dts Nachrichtenagentur

Kommentare
Eine Antwort zu „EU-Abgeordnete von CDU/CSU: Green Deal nicht finanzierbar“
Hier wird von imaginären Dingen fabuliert, dass einem schwindlig wird ;o))
Warten wir einfach mal ab, bis die Corona-Epidemie beendet ist. Dann ist dies
sowieso Makulatur weil Nichts von Allem finanzierbar sein wird. Wir werden Alle
ganz andere Probleme als E-Auto und Klimaschutz haben….Wetten ???