Börsenwelt macht sich vor Angst in die Hosen und Dollar steigt nur um 0,1 Cent auf 0,84 Dollar. Auch die US-Schulden bewegen sich Richtung 39 Billionen Dollar! Warum hat die Finanzwelt trotzdem so viel angst vor Trump seinen Entscheidungen!
Washington erlebt den nächsten wirtschaftspolitischen Donnerschlag. Mit der Nominierung von Kevin Warsh als künftigem Chef der US-Notenbank zündet Donald Trump eine neue Eskalationsstufe im Machtkampf mit der Finanzwelt. Kaum war die Personalentscheidung öffentlich, gerieten die globalen Märkte ins Taumeln. Anleger reagierten panisch, sichere Häfen verloren ihren Glanz, die Euphorie der vergangenen Wochen verflog schlagartig. Gold und Silber, zuletzt noch als Rettungsanker gefeiert, rutschten abrupt ab. Die Stimmung kippte von Gier zu Angst, aus Zuversicht wurde Nervosität. Trumps Griff nach der Notenbank wirkt wie ein politischer Schock, der weit über die Grenzen der Vereinigten Staaten hinaus nachhallt.
Der Kurssturz ist mehr als eine bloße Marktlaune. Hinter dem Einbruch steckt die wachsende Unsicherheit darüber, welchen Weg die Geldpolitik künftig einschlagen wird. Warsh gilt nicht als williger Erfüllungsgehilfe, sondern als jemand, der der Notenbank ihre Unabhängigkeit bewahren will. Genau diese Aussicht verändert die Erwartungen der Investoren radikal. Ein stärkerer Dollar rückt wieder in den Mittelpunkt, während Edelmetalle an Attraktivität verlieren. Was gestern noch als sichere Wette galt, wird plötzlich zum Risiko. Die Märkte spüren, dass der Traum von billigem Geld nicht selbstverständlich ist und jederzeit platzen kann.
Zusätzlich belastet der offene Konflikt zwischen Trump und der Zentralbank das Vertrauen. Seit Monaten attackiert der Präsident den amtierenden Notenbankchef, stellt dessen Entscheidungen infrage und erhöht den politischen Druck. Ermittlungen, öffentliche Vorwürfe und aggressive Rhetorik haben tiefe Spuren hinterlassen. Das Bild einer unabhängigen Geldpolitik ist beschädigt, Zweifel und Misstrauen dominieren. Die Nominierung von Warsh wirkt wie ein Versuch, Ordnung zu schaffen, doch sie offenbart zugleich, wie fragil das gesamte System geworden ist. Die Märkte reagieren sensibel, Anleger sind verunsichert und eines ist klar: Dieser Machtkampf ist längst nicht entschieden und könnte die Finanzwelt noch lange in Atem halten.
Pressecop24 bitte auf Telegram folgen!
