Kerzers im Kanton Freiburg wird am Dienstagabend zur Bühne einer unfassbaren Tragödie. Ein Postauto steht plötzlich in Flammen, als es an der Murtenstrasse unterwegs ist. Innerhalb weniger Minuten verwandelt sich das Fahrzeug in eine lodernde Feuerfalle. Als Feuerwehr und Rettungskräfte eintreffen, ist der Bus bereits vollständig ausgebrannt. Die Bilanz erschüttert das ganze Land: mehrere Menschen verlieren ihr Leben, weitere werden verletzt. Augenzeugen berichten von panischen Szenen, von Schreien und verzweifelten Versuchen, sich aus dem brennenden Fahrzeug zu retten. Die Flammen schlagen meterhoch aus dem Bus, eine gewaltige Rauchsäule ist kilometerweit sichtbar.
Die Polizei spricht inzwischen von einer mutwilligen Tat. Nach ersten Erkenntnissen soll sich ein Mann im Bus befunden haben, der den Brand ausgelöst hat. Zeugen berichten, er habe Benzin ausgeschüttet und sich anschließend selbst angezündet. Ob diese dramatischen Aussagen vollständig zutreffen, prüfen die Ermittler derzeit. Klar ist: Die Staatsanwaltschaft hat ein Strafverfahren eröffnet und untersucht die Hintergründe der Katastrophe mit Hochdruck. Mehrere Menschen wurden verletzt, einige mussten in Krankenhäuser gebracht werden, andere konnten noch vor Ort behandelt werden. Unter den Verletzten befindet sich auch eine Person aus dem Interventionsteam, das als erstes am Unglücksort eintraf.
Noch immer sind viele Fragen offen. Die Identifizierung der Todesopfer gestaltet sich schwierig, einige Menschen gelten zunächst als vermisst. Die Murtenstrasse bleibt abgesperrt, während Forensiker den Tatort untersuchen. Feuerwehr, Polizei und Rettungskräfte arbeiten die ganze Nacht durch. Politiker zeigen sich erschüttert, auch aus der Schweizer Regierung kommen Beileidsbekundungen an die Angehörigen der Opfer. Für die kleine Gemeinde Kerzers ist es eine Katastrophe, die viele Menschen fassungslos zurücklässt – eine Tragödie, die das Land lange beschäftigen wird.
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