FEUER-HÖLLE IN DEN ALPEN – BAR-BOSS KAUFT SICH FREI!

Die Bilder aus dem Schweizer Nobelort Crans-Montana lassen selbst hartgesottene Ermittler erstarren. In der Silvesternacht verwandelte sich die beliebte Bar „Le Constellation“ in ein flammendes Inferno. Dutzende Menschen verloren in dem Chaos ihr Leben, mehr als hundert Gäste wurden teils mit schwersten Verbrennungen in Kliniken gebracht. Augenzeugen berichten von panischen Szenen, von dichtem Rauch, eingestürzten Decken und verzweifelten Schreien nach Hilfe. Für viele Familien begann das neue Jahr mit einem unvorstellbaren Albtraum.

Jetzt rückt der Besitzer des Lokals ins Zentrum der Ermittlungen. Jacques Moretti, der Chef der Todesbar, sitzt gemeinsam mit seiner Frau in Untersuchungshaft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm gravierende Versäumnisse beim Brandschutz und beim Betrieb der Gaststätte vor. Fluchtwege sollen blockiert gewesen sein, Sicherheitsvorschriften missachtet, Warnhinweise ignoriert. Während Überlebende noch immer um ihr Leben kämpfen, verhandeln Anwälte bereits über seine vorzeitige Freilassung gegen eine hohe Geldauflage.

Besonders empörend für die Angehörigen der Opfer: Für eine Kaution von zweihundertfünfzehntausend Euro könnte Moretti das Gefängnis verlassen. Viele Hinterbliebene sprechen von einem Skandal und fühlen sich verhöhnt. Sie verlangen Gerechtigkeit und eine lückenlose Aufklärung der Katastrophe. Doch in Crans-Montana wächst die Angst, dass am Ende wieder einmal nur das Geld entscheidet – und nicht das Leid der Menschen.


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