Stuttgart – Eine Nacht voller Angst, Rauch und Sirenen! Während ahnungslose Bewohner friedlich schlafen, lodern plötzlich Flammen im Hausflur. Müll brennt, dichter Qualm zieht durch das Gebäude, Panik bricht aus. Kurz darauf der nächste Schock: Nur wenige Straßen weiter steht ein weiteres Haus in Flammen. Der unfassbare Verdacht der Ermittler: Eine Jugendliche soll beide Brände gelegt haben. Die Polizei schnappt das Mädchen noch in der Nähe. Entsetzen in der Stadt, Wut bei den Anwohnern.
Die Ermittler sprechen von einer brandgefährlichen Serie in nur einer Nacht. Zuerst brennt es in einem Mehrfamilienhaus, Menschen sind eingeschlossen, retten sich in letzter Sekunde. Kaum ist die Lage unter Kontrolle, schlagen die Flammen erneut zu. Diesmal trifft es ein leerstehendes Gebäude, das Feuer frisst sich rasend schnell durch den Eingangsbereich. Nach Angaben der Polizei soll Verpackungsmaterial das Inferno zusätzlich angeheizt haben. Für die Einsatzkräfte ein dramatischer Kampf gegen die Flammen, für die Nachbarschaft ein Albtraum.
Der Schaden ist enorm, die Folgen erschüttern den ganzen Ort. Ein Gebäude schwer beschädigt, Bewohner unter Schock, eine Frau erleidet eine Rauchvergiftung. Die Staatsanwaltschaft geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus und prüft das ganze Ausmaß der Tat. Eine Nacht, die alles hätte kosten können. Und eine Frage, die bleibt: Wie konnte es so weit kommen, dass eine Jugendliche eine ganze Stadt in Angst versetzt?
