Was für ein Albtraum mitten im Luxus-Winterparadies! Wo normalerweise Champagner korkt und Raketen glitzern, tobte in der Neujahrsnacht das pure Inferno. In Crans-Montana, dem mondänen Skiort der Reichen und Schönen, verwandelte sich die Le Constellation Bar in ein brennendes Grab. Ausgelassene Feierlaune wurde binnen Sekunden zu Panik und Schrecken. Kreischende Gäste, dichter Rauch, Flammen, die sich explosionsartig ihren Weg bahnten – Szenen, die kaum jemand überlebt hat. Feuerwehrleute und Sanitäter kämpften gegen ein Flammenmeer, das den Boden zum Beben brachte.
Augenzeugen berichten von einem ohrenbetäubenden Knall, gefolgt von Qualmwolken, die selbst noch Stunden später über den verschneiten Bergen hingen. Menschen stürzten ins Freie, viele mit verrußten Gesichtern, gerettet aus der Feuersbrunst in letzter Sekunde. Andere blieben gefangen im Innern – weggesperrt durch den dichten Rauch, der jede Flucht unmöglich machte. Entsetzen und Wut griffen um sich, als klar wurde, dass zahlreiche junge Menschen in der Katastrophe ihr Leben verloren. Krankenhäuser in der Region sind überfüllt, Ärzte sprechen von schwersten Brandverletzungen und blicken fassungslos auf das Ausmaß dieses Horror-Spektakels.
Noch ist völlig unklar, was die fatale Explosion ausgelöst hat. Doch immer mehr Hinweise deuten auf Pyrotechnik im Innenraum hin – eine tödliche Mischung aus Feuer, Alkohol und Menschenmassen. Für viele Familien in der Schweiz und ganz Europa beginnt das neue Jahr mit unermesslicher Trauer. Crans-Montana, sonst ein Ort der Glitzerwelt, ist nun tragischer Schauplatz einer Silvesternacht, die niemand vergessen wird. Die Polizei ermittelt, während der traurige Rauch des Unglücks noch immer über dem Ort hängt.
