Freunderlwirtschaft auf EU-Kosten Postenschacher bei der EVP – CSU-Mann will Spezi mit Traumjob versorgen!

Ein neuer Skandal erschüttert das EU-Parlament: Der CSU-Politiker Manfred Weber, Vorsitzender der Europäischen Volkspartei (EVP), soll seinem langjährigen Vertrauten Udo Zolleis einen hochdotierten Posten zuschanzen – maßgeschneidert und steuerfinanziert. Es ist ein Fall von politischer Vetternwirtschaft, wie man ihn sonst nur aus alten Polit-Thrillern kennt: enge Bande, ein goldener Handschlag und ein Arbeitsplatz samt Sondervergütung. Für den Steuerzahler ein teures Spiel, für politische Freunde ein lukratives Arrangement.

Besonders pikant: Der Job soll nicht in Brüssel, dem eigentlichen Zentrum der EU-Institutionen, angesiedelt sein, sondern bequem in Straßburg – angeblich, weil Zolleis dort näher an seinem Wohnort ist. Dass dabei noch ein Zuschlag für höhere Lebenshaltungskosten obendrauf kommt, wirkt wie Hohn. Kritiker sprechen von einer Farce in mehreren Akten: Während Europas Bürger unter steigenden Preisen leiden und viele Institutionen zum Sparen aufrufen, wird in den oberen Rängen der EU großzügig verteilt – nach Netzwerk und Nähe, nicht nach Leistung.

Der Fall zeigt einmal mehr: Transparenz und Fairness bleiben in den Machtzentren der EU oft auf der Strecke. Statt einem Bewerbungsverfahren auf Basis von Kompetenz und Eignung zählt offenbar, wer wen kennt – und wem man etwas schuldet. Das Vertrauen in europäische Institutionen leidet massiv, wenn solche Fälle ans Licht kommen. Die EU steht vor gewaltigen Herausforderungen, doch interne Postendeals werfen ein Schlaglicht auf eine politische Kultur, in der Eigeninteresse vor Gemeinwohl geht. Die Reaktion aus Brüssel? Bislang Schweigen. Doch der öffentliche Druck wächst – und mit ihm der Ruf nach Aufklärung.


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