INSA: Grüne, SPD und Linkspartei verlieren – AfD und FDP legen zu

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Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Grünen haben in der neuesten INSA-Umfrage in der Wählergunst nachgelassen. Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts für die "Bild-Zeitung" (Dienstagsausgabe) verlieren die Grünen im Vergleich zur Vorwoche einen Prozentpunkt und kommen nun auf 22 Prozent der Stimmen. Die Union verharrt unverändert bei 26,5 Prozent und bleibt damit die stärkste politische Kraft.

Die SPD verliert dagegen im Vergleich zur Vorwoche einen halben Prozentpunkt und kommt auf 15,5 Prozent der Stimmen. Die Linkspartei gibt ebenfalls einen halben Prozentpunkt ab und liegt nun bei 9,5 Prozent. AfD und FDP legen dagegen im Vergleich zur Vorwoche jeweils einen halben Prozentpunkt zu. Dabei kommt die AfD auf 14 Prozent der Stimmen, die FDP liegt nun bei 6,5 Prozent. Für eine der sonstigen Parteien würden sich 6 Prozent der Befragten entscheiden. Die Große Koalition aus CDU/CSU und SPD kommt laut INSA zusammen auf 42 Prozent und verfehlt damit deutlich eine parlamentarische Mehrheit. Sowohl Schwarz-Grün als auch Schwarz-Rot-Gelb (Deutschland-Koalition) kommen mit jeweils zusammen 48,5 Prozent auf eine parlamentarische Mehrheit. Knapp wird es mit zusammen 47 Prozent für Grün-Rot-Rot. "Mehr als die Stärke der einzelnen Parteien entscheidet die Bereitschaft zu möglichen Konstellationen, wer nach der nächsten Bundestagswahl die Regierung bilden kann", sagte INSA-Chef Hermann Binkert der "Bild-Zeitung". Für die Erhebung befragte INSA im Auftrag der "Bild-Zeitung" im Zeitraum vom 6. bis zum 9. März 2020 insgesamt 2.050 Personen. Die Fragestellung lautete: "Wenn am kommenden Sonntag Bundestagswahlen wären, wie würden Sie wählen?"

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Kommentare

Ein Kommentar zu „INSA: Grüne, SPD und Linkspartei verlieren – AfD und FDP legen zu“

  1. Avatar von Wolfgang Ebel
    Wolfgang Ebel

    Eine weitere fragwürdige Umfrage. Ob die veröffentlichten Erwartungen bzw. Prognosen tatsächlich stimmen wage ich jedoch zu bezweifeln. Für mich fällt das alles unter die Rubrik Meinungsmache und landet deshalb in der untersten Schublade.

    Grundsätzlich bejahe ich die Demokratie. Gleichwohl mag ich keine Parteienvielfalt d.h. keine Koalitionen zwischen Wahlverlierern, Steigbügelhalterparteien, Mauscheleien etc. Als ideal stelle ich mir ein System vor, welches nur aus zwei Parteien besteht. Kurz gesagt . . . entweder oder ja oder nein . . . vielleicht . ? . das geht doch eigentlich nicht. Eine starke Regierung und eine starke Opposition und vernünftiges Regieren ist möglich. Das gibt es aber fast nirgendwo. Das Streben von Profilneurotikern und Selbstversorgern ist erkennbar und partiell sogar verständlich. Der eigene Vorteil ist wichtig und nicht das Wohl der Gemeinschaft. Deutschland . . . das Land der Pöstchenjäger.

    Wir haben deutlich zu viele Staatsdiener in der Legislative und das zur Verwaltung eines Landes welches auch nach der Wiedervereinigung deutlich kleiner ist als die doppelte Grösse von Texas. Allein im Bundestag sitzen mehr als 700 Abgeordnete. Die Zahl jener in den jeweiligen Landesregierungen habe ich gar nicht ermittelt. Hinzu kommen noch sehr viel welche in der EU auch noch mitregieren.

    Vernünftiges Regieren ist unter solchen Zu- und Umstaenden nicht moeglich. Der Weg in die Dikatur ist vorgezeichnet. Demokratur haben wir ja schon.