Dortmund – Schockierender Fall ausgerechnet bei der Polizei! Ein langjähriger IT-Mitarbeiter des Polizeipräsidiums Dortmund ist vom Landgericht wegen sexuellen Missbrauchs sowie wegen Besitzes und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Damit ging das Gericht sogar über die Forderung der Staatsanwaltschaft hinaus. Der Angeklagte hatte die Taten vor Gericht eingeräumt und gestanden, über Jahre hinweg im Darknet Dateien mit anderen Nutzern getauscht zu haben.
Besonders brisant: Der Mann arbeitete mehr als ein Jahrzehnt in der IT-Abteilung der Dortmunder Polizei. Vor Gericht erklärte er, nicht ausschließen zu können, dass sich unter den Dateien auch Material befand, das ursprünglich aus polizeilichen Ermittlungen stammte und zu dem er dienstlich Zugang gehabt hatte. Der Vorsitzende Richter sprach bei der Urteilsbegründung von teilweise besonders schweren Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Säuglingen und Kleinkindern. In mehreren Fällen fertigte der Angeklagte nach Überzeugung des Gerichts auch selbst Aufnahmen an.
Die Ermittlungen waren durch Cybercrime-Spezialisten der Staatsanwaltschaft Köln ins Rollen gebracht worden. Im Zuge der Aufdeckung eines pädokriminellen Netzwerks geriet der Polizeimitarbeiter ins Visier der Ermittler. Spezialeinsatzkräfte nahmen ihn später an seinem Wohnort fest. Bei Durchsuchungen seiner Wohnung, seines Arbeitsplatzes und weiterer Räume stellten Ermittler umfangreiches Datenmaterial sicher. Ein psychiatrischer Sachverständiger diagnostizierte eine pädophile und voyeuristische Störung, sah jedoch keine verminderte Schuldfähigkeit. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurde der Mann zunächst suspendiert und später aus dem Polizeidienst entlassen. Das Urteil ist bislang noch nicht rechtskräftig.
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Kommentare
Ein Kommentar zu „KINDERPORNO-SKANDAL BEI DER POLIZEI! IT-MITARBEITER ZU LANGER HAFT VERURTEILT“
Lch hätte jetzt auch eine Kinderficker-Störung diagnostiziert ….. Hoffentlich sperrt man Ihn auch dafür schön laaange weg !