KORAN-STATT-KAPITOL! NEW YORKS NEUER BÜRGERMEISTER BRICHT MIT AMERIKAS TRADITIONEN

New York erlebt einen historischen, aber auch umstrittenen Moment. Der frisch vereidigte Bürgermeister Zohran Mamdani legte seinen Amtseid nicht auf eine Bibel, sondern auf den Koran ab – mitten in einem Land, das lange seine Wurzeln im Christentum und westlichen Werten sah. Der linksgerichtete Politiker, erklärter Gegner von Donald Trump, präsentierte sich dabei als „Stimme der Arbeiter“, während die Zeremonie ausgerechnet in einer stillgelegten U-Bahn-Station stattfand. Das sollte Volksnähe zeigen – für viele Amerikaner aber war es ein Symbol des Bruchs mit Tradition, ein Signal der ideologischen Wende in der größten Stadt der USA.

Hinter Mamdanis Lächeln und großen Worten steckt eine politische Agenda, die polarisiert. Der bekennende Sozialist will ausgerechnet in der Stadt der Millionäre Mieten einfrieren und Reiche stärker besteuern. Seine Anhänger jubeln, seine Gegner sehen darin ein fatales Experiment mit der Zukunft New Yorks. Schon jetzt kündigen Investoren an, das Weite zu suchen. Die Sorge wächst, dass die Metropole, die einst Synonym für Freiheit und Erfolg war, nun auf den Weg einer linken Umverteilungspolitik ohne Grenzen gerät.

Doch was viele noch mehr irritiert, ist der Ton, den Mamdani anschlägt. Wo Trump und seine Anhänger auf Stolz und Stärke setzten, spricht der neue Bürgermeister von „sozialer Gerechtigkeit“, „Diversität“ und „Revolution von unten“. Für seine Fans mag das modern klingen – für Kritiker bedeutet es einen Abschied von der Identität, die New York groß gemacht hat. Es ist der Moment, in dem Amerika nicht mehr in Washington, sondern in einem Tunnel unter Manhattan spürt: Die politische Zeitenwende hat längst begonnen. Und sie riecht nicht nach Freiheit, sondern nach Ideologie.


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