Im Landkreis Main-Spessart braut sich ein handfester Klinik-Skandal zusammen! Ausgerechnet bei der lebenswichtigen Behandlung schwerer Schlaganfälle knirscht es gewaltig. Mit viel Geld wurde im Klinikum Lohr eine moderne biplane Angiographie-Anlage installiert – Hightech, die Blutgefäße dreidimensional und gestochen scharf sichtbar machen kann. Doch statt Stolz und Fortschritt herrscht jetzt Frust und Verärgerung. Kreisräte schlagen Alarm und werfen der Klinikleitung Intransparenz und Alleingänge vor. Die teure Technik, die eigentlich Leben retten soll, sorgt plötzlich für politischen Zündstoff!
Besonders scharf schießt die Kreistagsfraktion der UGM gegen die Verantwortlichen. Die Kreisräte wundern sich öffentlich über das Vorgehen der Krankenhausführung bei der Organisation der Schlaganfallbehandlung in Lohr. Sie fühlen sich schlicht übergangen und schlecht informiert. Hinter vorgehaltener Hand ist von chaotischen Abläufen und undurchsichtigen Entscheidungen die Rede. Dabei geht es um nichts Geringeres als um schnelle Eingriffe, sogenannte Thrombektomien, die für Patienten über Leben und Tod entscheiden können. Warum wurden wichtige Fragen nicht frühzeitig geklärt? Warum blieb der Kreistag außen vor? Der Ärger wächst von Sitzung zu Sitzung!
Jetzt soll Klinikreferent René Bostelaar Rede und Antwort stehen. Ein ganzer Fragenkatalog liegt bereits auf seinem Tisch. Die Politiker fordern klare Aussagen, nachvollziehbare Konzepte und endlich Transparenz. Viele haben den Eindruck, dass die Führung des Klinikums ihr eigenes Süppchen kocht, während die gewählten Vertreter im Dunkeln tappen. Für die Bürger im Landkreis ist das ein gefährliches Signal. Denn bei Schlaganfällen zählt jede Minute – und politische Grabenkämpfe dürfen niemals wichtiger sein als die Gesundheit der Menschen!
