Was hier ans Licht kommt, erschüttert das Vertrauen in Wissenschaft, Politik und internationale Institutionen bis ins Mark. In Washington erklärte der renommierte Molekularbiologe Richard Ebright vor der konservativen Heritage Foundation, es gebe einen überwältigenden Beweis dafür, dass das Coronavirus nicht aus der Natur entwich, sondern aus einem Labor. Im Zentrum der Vorwürfe steht die berüchtigte Gain-of-Function-Forschung, bei der Viren gezielt verändert werden, um sie ansteckender und gefährlicher zu machen. Was offiziell als Vorsorge verkauft wird, erscheint hier als Spiel mit dem globalen Feuer. Der Ausbruch ausgerechnet in Wuhan, einer Stadt mit einem weltweit führenden Forschungsprogramm für Fledermaus-Coronaviren, gilt Ebright als erster massiver Warnruf. Für ihn ist klar: Zufall wirkt hier wie eine Schutzbehauptung, während sich Indizien zu einem düsteren Gesamtbild verdichten.
Im Fokus steht das Wuhan Institute of Virology, dessen Labore laut Kritikern riskante Experimente mit genetisch veränderten Viren durchführten, ohne ausreichende Sicherheitsstandards. Die Nähe zwischen Ort der Forschung und Ort des Ausbruchs wird als zweiter zentraler Beweis gewertet. Hinzu kommen internationale Fördergelder, die genau jene Experimente ermöglichten, vor denen Experten seit langem warnten. Dass die Labore mit minimalem Schutz arbeiteten und Forschungsunfälle weltweit keineswegs selten sind, verstärkt den Verdacht eines Kontrollverlustes. Besonders brisant ist der Vorwurf, dass exakt jene Eigenschaften, die später das Pandemievirus auszeichneten, zuvor in Förderanträgen beschrieben worden sein sollen. Für Kritiker ist das kein tragischer Zufall, sondern das Resultat eines Systems, das Risiken systematisch kleinredet und Verantwortung verwischt.
Die politische und wissenschaftliche Aufarbeitung wirkt laut Teilnehmern der Diskussionsrunde wie ein weiterer Skandal. Die World Health Organization habe zur Aufklärung kaum beigetragen und damit das Vertrauen in ihre Unabhängigkeit beschädigt. Stimmen, die früh auf eine Laborherkunft hinwiesen, seien diffamiert und ausgegrenzt worden, während prominente Akteure wie Anthony Fauci und auch der deutsche Virologe Christian Drosten die umstrittene Forschung verteidigten. Die Molekularbiologin Alina Chan und andere Experten stellten dem eine vernichtende Bilanz entgegen: Kein belegbarer ziviler Nutzen, keine Impfstoffe, keine Therapien, dafür ausschließlich neue Risiken. Gain-of-Function-Forschung schaffe Gefahren, die zuvor nicht existierten, und öffne Tür und Tor für Missbrauch. Was bleibt, ist das Bild einer globalen Wissenschaftsblase, die sich selbst schützt, während die Welt den Preis zahlt – und die Frage, ob ohne ein radikales Umdenken die nächste Katastrophe nur eine Frage der Zeit ist.
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