Landstuhl steht unter Schock! Was als routinemäßige Fahrkartenkontrolle begann, endete in einer unfassbaren Gewaltexplosion mit tödlichem Ausgang. Der Zugbegleiter Serkan C. kämpfte nach dem brutalen Angriff um sein Leben – vergeblich. Ärzte rangen stundenlang um den Familienvater, doch am frühen Morgen verlor er den letzten Kampf. Zurück bleiben eine Ehefrau, Kinder und Kollegen, die nicht begreifen können, wie aus einem simplen Dienstmoment ein tödliches Drama werden konnte. Augenzeugen berichten von einer angespannten Situation, von Drohgebärden und von einem Mann, der jede Grenze verlor, während der Schaffner versuchte zu beruhigen und Abstand zu halten.
Die Tat geschah kurz nach der Abfahrt des Zuges, mitten im Alltag, mitten unter Fahrgästen. Aus einer Gruppe heraus eskalierte ein Streit um ein fehlendes Ticket, bis der Angreifer hemmungslos zuschlug. Faust um Faust traf den Kopf des Zugbegleiters, bis dieser zusammenbrach und reglos liegen blieb. Noch im Zug begann der verzweifelte Kampf um sein Leben, während Mitreisende unter Schock standen und Helfer um jede Sekunde rangen. Wenig später klickten Handschellen, doch da war das Schicksal des Opfers bereits besiegelt. Der Mann starb an den Folgen der schweren Verletzungen – getötet bei der Arbeit, getötet im Dienst für andere.
Der Tod von Serkan C. erschüttert weit über die Region hinaus. Die Bahn trauert, Kolleginnen und Kollegen halten inne, Schweigeminuten sollen an Bahnhöfen und in Zügen an das Opfer erinnern. Worte von Entsetzen und Mitgefühl prallen auf eine bittere Frage, die im Raum steht: Warum eskaliert Gewalt immer öfter dort, wo Menschen einfach nur ihren Job machen? Während die Justiz nun wegen Totschlags ermittelt und der Tatverdächtige in Haft sitzt, bleibt für eine Familie nur Leere und für eine ganze Branche die Angst. Ein schwarzer Tag auf der Schiene – und ein Mahnmal dafür, wie dünn die Linie zwischen Alltag und tödlicher Brutalität geworden ist.
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