Er wollte sich auf der Sonneninsel ein neues Leben aufbauen, doch es endete in einem Albtraum. Der deutsche Auswanderer Ronald B. wurde auf Mallorca von Jugendlichen brutal attackiert, geschlagen und ausgeraubt. Die Täter ließen ihn schwer verletzt zurück, reglos am Boden, während Passanten den Notruf wählten. Im Krankenhaus begann ein verzweifelter Kampf ums Überleben, doch Ronald B. fiel ins Wachkoma. Hoffnung und Verzweiflung wechselten sich ab, während Ärzte und Angehörige um jede Regung bangten.
Über mehr als ein Jahr lag der Deutsche zwischen Leben und Tod, gepflegt, versorgt, geliebt. Seine Familie reiste immer wieder an, hielt seine Hand, sprach mit ihm, erzählte von Zuhause und glaubte an ein Wunder. Doch der Körper war zu schwer gezeichnet von der Gewalt jener Nacht. Jetzt die bittere Gewissheit: Ronald B. hat den Kampf verloren. Auf Mallorca herrscht Fassungslosigkeit, unter Deutschen auf der Insel tiefe Trauer und Wut.
Warum musste es so weit kommen? Diese Frage treibt die Hinterbliebenen um. Die Familie fordert Gerechtigkeit, drängt auf harte Konsequenzen für die Täter und hofft, dass die Tat lückenlos aufgeklärt wird. Sie wollen, dass niemand vergisst, was Ronald B. angetan wurde. Ein Leben ausgelöscht durch sinnlose Brutalität – und eine Familie, die mit ihrem Schmerz nicht allein gelassen werden will.
