Wiesbaden – Aus und vorbei mit dem deutschen Job-Boom! Nach Jahren des Wachstums ist der Motor der Arbeitswelt ins Stottern geraten. Erstmals seit fast zwei Jahrzehnten stagniert die Zahl der Beschäftigten – ein Alarmzeichen für die ganze Republik. Wo lange Erfolgsmeldungen dominierten, herrscht nun Stillstand. Der einst so stolze Arbeitsmarkt kommt ins Wanken, die Euphorie ist verflogen. Fachleute sprechen bereits von einer gefährlichen Trendwende, die tiefer gehen könnte als viele jetzt glauben wollen.
Die Ursachen sind deutlich – und hausgemacht, sagen Wirtschaftsexperten. Die deutsche Konjunktur kühlt ab, Betriebe kämpfen mit hohen Energiepreisen, schwacher Nachfrage und einer lähmenden Bürokratie. Gleichzeitig verlassen immer mehr ältere Beschäftigte den Arbeitsmarkt, während junge Fachkräfte kaum nachrücken. Diese Lücke kann auch der Zustrom ausländischer Arbeitskräfte nicht mehr dauerhaft schließen. In vielen Branchen herrscht Ernüchterung: Statt Aufschwung gibt’s Stillstand, statt Zukunftsoptimismus wächst die Angst vor dem wirtschaftlichen Absturz.
Politisch ist das Thema brandgefährlich. Denn wenn Deutschlands Job-Motor stottert, wackelt das Fundament der Sozialkassen – und das Vertrauen in die Regierung gleich mit. Ökonomen fordern endlich mutige Reformen, doch Berlin scheint überfordert, gefangen zwischen Wahlversprechen und Realität. Klar ist: Der deutsche Arbeitsmarkt steht an einem Wendepunkt. Und wenn jetzt nicht gehandelt wird, droht das Land in eine fatale Job-Krise zu rutschen.
