Mietwagen-Wahnsinn123-Transporter pleite – Kunden bangen um ihre Kaution

Ein neuer Skandal erschüttert die Mietwagenbranche: Die umstrittene Firma 123-Transporter ist insolvent – und hinterlässt ein Trümmerfeld enttäuschter Kunden. Was einst als günstige Lösung für Umzüge und Transportdienste beworben wurde, entpuppte sich für viele Mieter als Kostenfalle mit bösem Erwachen. Versteckte Gebühren, drastische Strafzahlungen bei kleinsten Regelverstößen und sogar heimliche GPS-Überwachung: Die Liste der Vorwürfe gegen das Unternehmen ist lang. Nun, da die Firma zahlungsunfähig ist, stehen unzählige Kunden vor einem weiteren Problem – ihrer Kaution, die sie nun womöglich nie wiedersehen.

Das Amtsgericht Deggendorf hat am 8. Oktober das vorläufige Insolvenzverfahren gegen die „123 Shared Mobility Germany GmbH“ eröffnet. Mit dem Stillstand des Geschäftsbetriebs und dem Zusammenbruch des Kundenservices bricht für viele Betroffene jede Hoffnung auf Rückzahlung zusammen. Wer bei der Anmietung mehrere hundert Euro Kaution hinterlegt hat, sieht sich nun allein gelassen – denn weder Hotline noch E-Mail-Support sind erreichbar. Die Insolvenz bedeutet nicht nur das Ende eines fragwürdigen Geschäftsmodells, sondern auch eine große Belastung für Verbraucher, die dem Unternehmen vertraut haben.

Die Empörung in sozialen Medien ist groß. Kunden berichten von Drohbriefen wegen angeblicher Bagatellverstöße, von horrenden Nachforderungen und einem Kundendienst, der bereits vor der Pleite kaum zu greifen war. Jetzt, wo das Unternehmen am Boden liegt, bleibt vielen nur der Gang zum Anwalt – oder das stille Hinnehmen eines finanziellen Verlusts. Der Fall 123-Transporter ist ein bitteres Beispiel dafür, wie Verbraucherschutz versagt, wenn Geschäftsmodelle auf Tricksereien setzen. Und er zeigt einmal mehr: Günstig ist manchmal teuer – vor allem, wenn Gier das Steuer übernimmt.


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