MILLIONEN-GRAB WELCOME CENTER: Teure Berater wissen nicht, was sie tun!

Schleswig-Holstein gönnt sich für etliche Millionen Euro ein schickes „Welcome Center“, um Fachkräfte aus dem Ausland in den Norden zu locken. Doch wer glaubt, dass die Verantwortlichen im Kieler Ministerium genau Buch darüber führen, wie viele echte Arbeiter am Ende tatsächlich in unseren Betrieben anpacken, der irrt gewaltig. Statt klarer Fakten gibt es nur Achselzucken und Ausreden, denn das Ministerium räumt kleinlaut ein, dass schlichtweg kein Überblick darüber existiert, ob die ganze teure Beratung überhaupt jemals in einer festen Anstellung mündet.

Die Begründungen für dieses peinliche Daten-Loch klingen wie ein schlechter Scherz aus der Behörden-Hölle, da man sich lieber auf die Statistik der Arbeitsagentur verlässt, die aber angeblich auch nichts Genaues weiß. Während die Steuerzahler fleißig für das Personal und die schicken Büros blechen, versteckt sich die Politik hinter dem Argument, dass die Erfolge statistisch überhaupt nicht erfasst werden könnten und Rückmeldungen sowieso nur auf Freiwilligkeit basieren würden. Man leistet sich also eine riesige Vermittlungs-Maschine, ohne am Ende wissen zu wollen, ob auch nur ein einziger Klempner oder Pfleger dank dieser Hilfe den Weg nach Flensburg oder Kiel gefunden hat.

Besonders pikant ist die Tatsache, dass die wenigen Informationen aus der Vergangenheit bereits für heftiges Kopfschütteln und hämische Kommentare sorgten, als nur eine verschwindend geringe Anzahl an erfolgreichen Vermittlungen ans Licht kam. Anstatt jedoch die Ärmel hochzukrempeln und das System endlich transparent und effizient zu gestalten, scheint die Devise nun schlichtweg Schweigen zu lauten, damit das Ausmaß der Erfolglosigkeit nicht weiter auffällt. Arbeitsminister Madsen verkauft das rege Interesse an den Beratungsgesprächen zwar weiterhin als vollen Erfolg, doch solange niemand sagen kann, was hinten wirklich rauskommt, bleibt das Projekt ein teures Luftschloss auf Kosten der Bürger.

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