MISSBRAUCH OHNE OPFER! POLIZIST ERFAND KIND – UND LANDETE VOR GERICHT

Ein Prozess, der selbst erfahrene Justizbeobachter fassungslos zurücklässt. Im Mittelpunkt ein Polizeibeamter, der eine schockierende Geschichte erfand, um fremde Menschen in intime Gespräche und Treffen zu locken. Er gab vor, eine Tochter zu haben, erzählte von angeblichen Übergriffen und nutzte diese Lüge gezielt, um Aufmerksamkeit, Nähe und sexuelle Kontakte zu gewinnen. Das perfide Detail: Dieses Kind hat nie existiert. Kein Opfer, kein Leid, keine Tat im klassischen Sinn – und doch saß der Angeklagte am Ende auf der Anklagebank.

Vor Gericht wurde klar, wie systematisch der Mann vorging. Über Chatverläufe spann er ein Netz aus Lügen, stellte sich als sorgender Vater dar und überschritt dabei Grenzen, die für das Gericht nicht mehr hinnehmbar waren. Die Richterin machte unmissverständlich klar, dass allein das bewusste Erfinden eines Kindes in Verbindung mit sexuellen Inhalten eine schwerwiegende Grenzüberschreitung darstelle. Es gehe nicht nur um reale Opfer, sondern auch um die Gefahr, die von solchen Fantasien und Rollenspielen ausgehe – gerade wenn sie gezielt eingesetzt würden, um andere zu manipulieren.

Am Ende fiel ein Urteil, das viele sprachlos machte. Der Beamte wurde verurteilt, obwohl es nie ein echtes Kind gab, nie eine reale Missbrauchstat, nie ein konkretes Opfer. Die Richterin betonte in ihrer Begründung die besondere Verantwortung eines Polizisten und sprach von einem massiven Vertrauensbruch. Der Fall wirft bis heute Fragen auf, die weit über den Gerichtssaal hinausgehen: Wie weit darf das Strafrecht gehen, wenn Fantasie zur Waffe wird – und wann beginnt ein Verbrechen, auch ohne Opfer?

Pressecop24 bitte auf Telegram folgen!


Entdecke mehr von Pressecop24.com

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.