Bad Laer steht unter Schock: An einer Grundschule im Landkreis Osnabrück ist es zu einer massiven Krankheitswelle gekommen. Zahlreiche Kinder klagen plötzlich über heftiges Erbrechen, Durchfall und starke Bauchschmerzen, Klassenzimmer bleiben leer, besorgte Eltern holen ihre Kinder vorzeitig ab. Auch Lehrkräfte sind betroffen, der Unterricht läuft nur eingeschränkt weiter. Die ersten Fälle traten völlig überraschend auf, erst Laboruntersuchungen brachten Gewissheit – das hochansteckende Norovirus hat sich in der Schule ausgebreitet und sorgt nun für Ausnahmezustand.
Wie der Erreger in die Einrichtung gelangen konnte, ist bislang völlig unklar. Das Schulessen steht nach bisherigen Erkenntnissen nicht im Mittelpunkt der Ermittlungen, da derselbe Anbieter auch andere Einrichtungen versorgt, ohne dass dort ähnliche Krankheitsfälle bekannt geworden sind. Während Gesundheitsbehörden fieberhaft nach der Ursache suchen, bleibt der Schulbetrieb dennoch aufrechterhalten. Gleichzeitig wurden strenge Hygieneregeln angeordnet, um eine weitere Ausbreitung zu verhindern. Erkrankte Kinder dürfen erst wieder zurückkehren, wenn sie vollständig genesen sind und keine Symptome mehr zeigen.
Noroviren zählen zu den aggressivsten Auslösern von Magen-Darm-Erkrankungen und verbreiten sich rasend schnell über Hände, Oberflächen und kleinste Kontaktspuren. Die Symptome setzen meist abrupt ein und können den Körper stark schwächen. Besonders für Kinder kann der Flüssigkeitsverlust gefährlich werden, weshalb Ärzte und Behörden zur Vorsicht mahnen. Die Lage wird weiterhin genau beobachtet, während Bad Laer hofft, dass sich die Infektionswelle bald beruhigt und der Schulalltag wieder Normalität erreicht.
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