Im Bezirkskrankenhaus Lohr am Main brodelt es gewaltig! Wieder erschüttern schwere Vorwürfe die umstrittene Klinik. Der Patient Thomas Krebs berichtet von Zuständen, die er selbst als „bayerisches Guantanamo“ bezeichnet. Nach einer Reihe fragwürdiger Entscheidungen hat nun auch der leitende Psychotherapeut die Behandlung des Mannes aufgegeben. Für Krebs ein weiterer Schlag ins Gesicht – und ein neues Kapitel in einer endlosen Leidensgeschichte. Die Klinik steht bereits seit längerem wegen angeblicher Fehlentscheidungen und massiver Rechtsverstöße in der Kritik.
Besonders brisant sind die Anschuldigungen gegen den bisherigen Therapeuten Herrn H. Demnach soll dieser dem Patienten ebenfalls geraten haben, Medikamente einzunehmen, obwohl er gar kein Mediziner ist. Ein unglaublicher Vorgang, der Fragen nach Kompetenz und Verantwortung aufwirft. Auch eine angebliche Aussage sorgt für Empörung: Krebs will gehört haben, dass ihm sinngemäß erklärt wurde, er werde die Klinik niemals verlassen und selbst ein Anwalt könne ihm nicht helfen. Ein Satz, der wie eine Drohung klingt und das Vertrauen in die Einrichtung weiter erschüttert.
Die Nerven in der Klinikleitung scheinen blank zu liegen. Immer mehr Vorfälle kommen ans Licht, immer mehr Betroffene melden sich zu Wort. Lockerungen wurden verweigert, Rückstufungen angeordnet – Entscheidungen, die für den Patienten gravierende Folgen hatten. Kritiker sprechen von einem System, das sich verselbstständigt hat und kaum noch kontrolliert wird. Pressecop24 bleibt an dem Fall dran und kündigt an, weitere erschreckende Enthüllungen aus dem BKH Lohr am Main ans Tageslicht zu bringen. Der Skandal ist noch lange nicht zu Ende!
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