Der russische Angriffskrieg hat eine neue, noch grausamere Dimension erreicht, die das nackte Überleben der ukrainischen Zivilbevölkerung ins Mark trifft und die bisherigen roten Linien der Kriegsführung endgültig pulverisiert, denn Wladimir Putin hat den Befehl zu einer Offensive gegeben, die selbst vor den lebenswichtigsten Adern des täglichen Lebens keinen Halt mehr macht. In einer massiven Welle der Gewalt, die Experten als den Beginn der Operation totale Zerstörung werten, prasselten am Freitag hunderte tödliche Geschosse auf das Land nieder, wobei die russische Armee bewusst Ziele ins Visier nahm, die bisher verschont geblieben waren, um die soziale Infrastruktur des Landes systematisch auszulöschen. Insgesamt sechshundertdreiundfünfzig Flugkörper, darunter über dreihundert Shahed-Drohnen, hyperschallschnelle Kinschal-Raketen sowie ballistische Geschosse aus nordkoreanischer Produktion, verdunkelten den Himmel und schlugen mit vernichtender Präzision in Einrichtungen ein, die für die Versorgung von Millionen Menschen unverzichtbar sind, was zeigt, dass der Kreml nun den totalen Kollaps der ukrainischen Gesellschaft erzwingen will.
Besonders verheerend traf es die Stadt Fastiw südwestlich der Hauptstadt Kiew, einen strategisch wichtigen Knotenpunkt, der bisher als relativ sicher galt, nun aber zum Symbol dieser neuen Rücksichtslosigkeit geworden ist, da russische Raketen dort gezielt den Bahnhof und das Depot für Elektrozüge in Schutt und Asche legten. Minister Oleksij Kuleba bestätigte das Ausmaß der Verwüstung und betonte fassungslos, dass es sich hierbei um rein zivile Infrastruktur für den sozialen Nahverkehr handelte, die keinerlei militärischen Nutzen hat, sondern einzig dazu dient, Menschen zur Arbeit zu bringen und Familien zu verbinden. Während bisher vor allem Züge im umkämpften Osten des Landes unter Beschuss gerieten, signalisiert dieser Angriff auf das Herz des landesweiten Schienennetzes eine brutale Strategieänderung, die darauf abzielt, das Land logistisch zu lähmen und die Mobilität der Bevölkerung komplett zum Erliegen zu bringen, indem man ihr die Möglichkeit nimmt, zu reisen oder zu flüchten.
Dieser beispiellose Schlag gegen Postfilialen und Bahndepots offenbart den zynischen Plan Moskaus, den Krieg nun auch in die scheinbar sichersten Bereiche des zivilen Lebens zu tragen und Terror als primäres Mittel der psychologischen Kriegsführung einzusetzen, um den Widerstandswillen der Ukrainer durch Kälte, Chaos und Isolation zu brechen. Mit dem Einsatz von hochmodernen Kalibr-Marschflugkörpern und der zerstörerischen Kraft ballistischer Raketen gegen Pendlerzüge und Logistikzentren sendet Putin die unmissverständliche Botschaft, dass es im gesamten Land keinen sicheren Ort mehr gibt und dass er bereit ist, jede Konvention über Bord zu werfen, um sein Ziel der totalen Unterwerfung zu erreichen. Die Welt blickt entsetzt auf diese Eskalation, die beweist, dass der Konflikt in eine Phase eingetreten ist, in der die Unterscheidung zwischen militärischen Zielen und ziviler Infrastruktur für die russische Militärführung faktisch nicht mehr existiert.
