Berlin im Ausnahmezustand: Während ganze Straßenzüge im Südwesten der Hauptstadt im Blackout versanken, wollten Kriminelle eiskalt Kasse machen. Ausgerechnet im Schatten der Strompanne schlugen mutmaßliche Mitglieder des berüchtigten Remmo-Clans zu. Ihr Ziel: ein Geldautomat im betroffenen Gebiet. Mit Einbruchswerkzeug ausgerüstet, setzten sie auf die Dunkelheit als Komplizin – doch die Rechnung ging nicht auf.
Denn die Berliner Polizei war schneller. Zivilkräfte wurden aufmerksam, Einsatzwagen rückten an, Blaulicht durchbrach die Finsternis. Noch bevor der Automat angegangen werden konnte, klickten die Handschellen. Die Verdächtigen wurden festgesetzt, das Werkzeug sichergestellt. Ein geplanter Coup platzte in letzter Minute – mitten in einer Stadt, die ohnehin unter Strom stand, nur eben ohne Strom.
Brisant: Die Namen der Festgenommenen sorgen bei Ermittlern für Alarm. Nach BILD-Informationen gibt es Hinweise auf Verbindungen zu bekannten Clan-Strukturen und früheren Delikten. Die Polizei prüft nun Hintergründe, Netzwerke und mögliche Zusammenhänge mit weiteren Taten. Klar ist schon jetzt: Auch im Dunkeln lässt sich Berlin nicht ausrauben – und der Clan steht weiter unter Beobachtung.
