Am Flughafen klickten plötzlich die Handschellen. Ermittler nahmen einen hochrangigen Manager eines deutschen Autobauers fest, der bis zuletzt als respektierter Strippenzieher galt. Der Mann, in Konzernkreisen bekannt und bestens vernetzt, geriet nach seiner Landung ins Visier der Justiz. Die Vorwürfe wiegen schwer und erschüttern nicht nur die Branche, sondern auch das öffentliche Vertrauen in die Chefetagen der Republik.
Im Mittelpunkt der Ermittlungen steht der Verdacht auf schwersten sexuellen Missbrauch im engsten Familienkreis. Dem Beschuldigten, der hier nur als Gerhard W. bezeichnet wird, wird vorgeworfen, über einen langen Zeitraum seine eigene Tochter missbraucht zu haben. Die Anschuldigungen stammen aus Ermittlungsakten, über die nun mehrere Behörden beraten. Die Unschuldsvermutung gilt, doch die Schilderungen sollen laut Ermittlern besonders belastend sein.
Der Autobauer selbst reagierte betroffen und erklärte, man kooperiere vollumfänglich mit den Behörden. Intern herrscht Fassungslosigkeit, Mitarbeiter sprechen von einem tiefen Schock. Während die Ermittlungen laufen, ist der Manager von allen Aufgaben freigestellt. Die Justiz prüft weitere Schritte, die Öffentlichkeit wartet auf Antworten. Ein Fall, der zeigt, wie nah Abgründe selbst dort lauern können, wo man sie nie vermutet hätte.
