Kaum zu glauben, was Deutschlands Drogenbeauftragter jetzt von sich gibt! Hendrik Streeck von der CDU sorgt mit seinen Aussagen im Fernsehen für einen beispiellosen Aufschrei. Der Politiker stellt ernsthaft infrage, ob sehr alte Menschen überhaupt noch Anspruch auf teure Medikamente oder lebensverlängernde Therapien haben sollten. Millionen Senioren und Angehörige sind fassungslos, Ärzte schlagen Alarm – denn plötzlich wirkt das Leben alter Menschen nur noch wie eine Kostenfrage für die Politik. Statt Fürsorge und Würde regiert blankes Sparen, die Angst vor medizinischer Kälte wächst mit jedem Satz, den Streeck öffentlich äußert.
Hinter angeblich nüchternen Argumenten verbirgt sich eine gefährliche Debatte über den Wert des Menschen. Streeck zieht den Nutzen moderner Arzneimittel für alte und schwer kranke Patienten offen in Zweifel und fordert explizit „klarere und verbindliche Leitlinien“, um kostspielige Medikamente einzuschränken. Persönliche Schicksale, wie das seines eigenen Vaters, werden zur Rechtfertigung für einen eisigen Sparkurs missbraucht – doch was für den Einzelfall tragisch ist, gerät zum potenziellen Horror-Szenario für alle Betroffenen. Kritiker werfen Streeck unverhohlen Zynismus und fehlende Empathie vor, bezeichnen die Forderung nach Altersrationierung als ethisch unhaltbar. Gesundheitsminister, Sozialverbände und Patientenvertreter warnen: Diese Linie öffnet der Ausgrenzung alter Menschen Tür und Tor.
Der öffentliche Aufruhr ist entsprechend groß. Viele Bürger sorgen sich, dass der ökonomische Druck auf das Gesundheitssystem künftig vor allem die Schwächsten trifft. Die Sozialverträglichkeit medizinischer Versorgung steht auf dem Spiel – eine Zukunft, in der Patienten nicht mehr nach Bedürfnissen, sondern nach Bilanz behandelt werden. Die Angst, auf der Strecke zu bleiben, wächst angesichts solcher Vorschläge täglich. Mit Streecks Debattenbeitrag droht ein gesellschaftlicher Dammbruch, vor dem Experten und Ethiker ausdrücklich warnen. Die soziale Kälte der „Pfennigfuchser-Medizin“ wird für Deutschlands Senioren zum echten Alptraum.
