Ein dramatischer Vorfall erschüttert Dormagen: Ein Mann ist während der Fahrt in seinem silbernen BMW angeschossen worden. Die Tat wirkt wie eine Szene aus einem Mafiafilm – nur dass sie sich mitten in NRW, auf offener Straße, abgespielt hat. Das Projektil durchschlug das Seitenblech des Fahrzeugs und traf den 42-jährigen Fahrer, der sich trotz seiner schweren Verletzung selbst in eine Klinik retten konnte. Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts, doch viele Fragen bleiben offen.
Das Auto, von außen mit einem Einschussloch gezeichnet, steht nun im Mittelpunkt der Ermittlungen. Was zunächst wie ein gezielter Angriff wirkt, könnte auch aus dem kriminellen Milieu stammen, vermuten Ermittler. Noch ist unklar, ob es sich um einen Racheakt, eine Abrechnung oder einen missglückten Einschüchterungsversuch handelt. Die Tat war in jedem Fall kaltblütig – und hinterlässt nicht nur beim Opfer, sondern auch bei den Bewohnern der Stadt ein Gefühl von Unsicherheit und Fassungslosigkeit.
Anwohner berichten von einem Knall, dann sei das Auto mit quietschenden Reifen davongerast. Dass der Fahrer in seinem Zustand überhaupt noch das Krankenhaus erreichen konnte, grenzt für viele an ein Wunder. Die Polizei bittet um Hinweise, aber die Spurensuche gestaltet sich schwierig. Der Fall zeigt erneut, wie schnell Gewalt eskalieren kann – und wie nah brutale Verbrechen an den Alltag heranrücken. Dormagen steht unter Schock, das Vertrauen in die Sicherheit auf den Straßen ist erschüttert.
