Die Schweiz steht vor einem beispiellosen Justizskandal – und die Welt schaut fassungslos zu: 40 Menschen sterben in einer einzigen Nacht, darunter ein 14-jähriger Teenager, doch der Hauptverdächtige ist wieder auf freiem Fuß! Während in der Corona-Zeit schon für das Nichttragen einer Maske Haft angedroht wurde, scheint selbst bei einer der größten Katastrophen der jüngeren Schweizer Geschichte die Schwelle zur Untersuchungshaft kaum noch zu existieren. Die Entscheidung, Jacques Moretti nach nur zwei Wochen Haft gegen dubiose Kautionszahlungen freizulassen, bringt nicht nur Angehörige der Opfer zur Verzweiflung – sie entfacht auch eine internationale Krise, angeführt von Italien, das diplomatisch mit dem Entzug seines Botschafters aus Bern reagiert hat.
Die Argumente der Walliser Staatsanwaltschaft wirken wie aus einer Parallelwelt: Keine Kollusionsgefahr? Keine Verdunkelungsgefahr? Während zentrale Fragen – wie die tödlich verriegelte Notausgangstür – bis heute ungeklärt sind, werden widersprüchliche Aussagen und ein abgetauchter Mitarbeiter einfach hingenommen. Es ist kaum zu fassen: In einem Land, das sich auf Rechtsstaatlichkeit beruft, reichen plötzlich widersprüchliche Darstellungen und ein Geldtransfer aus Dubai, um einen vorbestraften Betreiber wieder auf die Straße zu setzen. Und das, obwohl selbst die Bewilligungsunterlagen der Notausgänge auf eklatante Sicherheitsversäumnisse hinweisen. Der Verdacht: Statt Aufklärung zu betreiben, wird vertuscht – und das Vertrauen in die Justiz mit voller Wucht gegen die Wand gefahren.
Der Fall ist mehr als ein Kriminalfall – er ist ein Testfall für die Glaubwürdigkeit eines ganzen Systems. Wenn im Kanton Wallis wegen Bagatelldelikten hart durchgegriffen wird, bei einem Massensterben aber Nachsicht und Zurückhaltung dominieren, bricht das gesamte Prinzip der Gleichbehandlung zusammen. Strafrechtsexperten warnen bereits vor den Folgen: Der Verdacht politischer Rücksichtnahme, unterlassener Ermittlungen und möglicher Korruption steht im Raum. Auch Hinweise auf einen früheren Brand in einem anderen Lokal der Morettis werfen neue Fragen auf. Es droht nicht nur ein Justizversagen epischen Ausmaßes, sondern ein Vertrauensbruch, der weit über Crans-Montana hinausreicht – und der längst das diplomatische Verhältnis zwischen der Schweiz und Italien erschüttert.
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