Was wird hier für ein falsches Spiel hinter verschlossenen Klinikmauern gespielt? Ein ungeheuerlicher Justiz-Hammer sorgt für fassungsloses Kopfschütteln und nackte Wut bei den Betroffenen. Im Zentrum des Dramas steht der Patient Thomas, dessen Familie seit Jahren um ein Stück Normalität kämpft. Doch statt Unterstützung gibt es vom Gericht nur eisige Skepsis und bürokratische Willkür. Ein Blick auf den offiziellen Urlaubsschein zeigt die ganze Absurdität: Dort steht klipp und klar geschrieben, dass die Station sofort zu benachrichtigen ist, falls eine Begleitperson den Untergebrachten nicht mehr ausreichend beaufsichtigen kann. Die Regeln für den Ernstfall sind also für jeden Ausgang eindeutig geregelt und das Risiko eines Missbrauchs wird von der Klinik selbst ganz offiziell einkalkuliert.
Doch genau hier an dieser Stelle ansetzend, konstruiert der zuständige Richter eine völlig unverständliche Logik. In seinem jüngsten Beschluss behauptet er allen Ernstes, es sei äußerst fraglich, ob der rechtliche Bevollmächtigte einer potenziellen Gefahr überhaupt adäquat begegnen könne. Warum das ausgerechnet der Familie im Voraus pauschal abgesprochen wird, spottet jeder Beschreibung. Die bittere Ironie an der Geschichte ist doch, dass in der jüngsten Vergangenheit mehrfach Patienten im begleiteten Ausgang die Flucht gelang – und diese befanden sich wohlgemerkt in der Obhut von professionellen Pflegern! Wenn selbst das geschulte Klinikpersonal die Fluchten nicht verhindern konnte, grenzt es an böswillige Unterstellung, dem Bevollmächtigten ein absolutes Null-Risiko abzuverlangen. Dass die Vorwürfe des Gerichts reine Luftschlösser sind, beweist schon der Umstand, dass auch der jüngste Besuch der Eltern absolut reibungslos und ohne jeden Zwischenfall verlief.
Hinter den Kulissen tobt ein schmutziger Krieg der Worte, der auf dem Rücken eines wehrlosen Patienten ausgetragen wird. Jahrelang wurde der sehnlichst gewünschte Besuch der Eltern blockiert – und zwar durch dreiste Lügen, verleumderische Behauptungen und inkriminierende Äußerungen des damaligen Psychotherapeuten Höfling. Bis zum heutigen Tage hat sich nicht ein einziger dieser schweren Vorwürfe bewiesen. Stattdessen gibt es eine lange Liste von rechtswidrigen Handlungen an Thomas durch die Klinik, die sogar durch offizielle Beschlüsse schwarz auf weiß bestätigt wurden. Anstatt also die Verfehlungen der Anstalt zu hinterfragen, krallt sich die Justiz ohne jeden sachlichen Grund an Zweifeln gegenüber dem Bevollmächtigten fest – ein unhaltbarer Zustand, der nach Aufklärung schreit!
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