Gelsenkirchen – Es ist der Albtraum jedes Bankkunden: Der Tresorraum einer Sparkasse wird geplündert – und mit ihm verschwinden Vermögen, Goldbarren und Luxusuhren spurlos. Während die Ermittler noch die Scherben einer der dreistesten Coups der letzten Jahre zusammenkehren, sickern immer mehr pikante Details durch. Offenbar traf der Raub nicht nur ehrliche Sparer, sondern auch jene, die ihr Geld lieber im Dunkeln liegen ließen. Schwarzgeld, Edelmetalle, Bargeldberge – das alles soll sich in den Schließfächern der Kreissparkasse gestapelt haben wie in einem Versteck der Superreichen und Abzocker.
Hinter vorgehaltener Hand berichten Insider von chaotischen Zuständen. Die Tresortüren offen, aufgebrochene Fächer, Bargeldreste am Boden – und Kunden, die plötzlich jede Erinnerung an ihre Schätze verloren zu haben scheinen. Besonders brisant: Unter den mutmaßlichen Besitzern der verschwundenen Millionen sollen auch Personen gewesen sein, die ihr Vermögen besser nie der Bank anvertraut hätten. Jetzt stehen Polizei und Finanzbehörden Seite an Seite – nicht nur, um die Täter zu finden, sondern auch um die Herkunft der dubiosen Gelder aufzuklären.
Die Sparkasse selbst schweigt noch, doch der Druck wächst. Wie konnte es überhaupt so weit kommen? Wie sicher sind die Tresorräume, wenn selbst dort die Nacht zum Eldorado für Verbrecher wird? Und was bedeutet das für alle, die ihr Vertrauen – und ihr Geld – hinter diesen Stahltüren wussten? Klar ist: Nach dieser Mega-Blamage steckt die Bank tief in einer Vertrauenskrise. Gelsenkirchen ist geschockt, und viele fragen sich: Wer bunkert da eigentlich was – und warum wusste keiner davon?
