Berlin – Wieder einmal schlägt der Kostenhammer zu, wieder einmal schaut die Politik zu. Die Verwaltung des Bürgergelds frisst sich durch die Kassen, wächst schneller als jede Hoffnung auf Besserung und verschlingt Mittel, die eigentlich den Menschen helfen sollten. Statt schlanker Abläufe und schneller Unterstützung erleben Betroffene und Steuerzahler ein aufgeblähtes System, das sich selbst beschäftigt. Kritiker sprechen von einem Apparat, der immer teurer wird, während der eigentliche Zweck aus dem Blick gerät: Menschen zurück in Arbeit zu bringen.
Besonders bitter ist der Effekt auf jene, die wirklich Hilfe brauchen. Denn je mehr Geld in Bürokratie, Formulare und Zuständigkeiten fließt, desto weniger bleibt für Qualifizierung, Beratung und echte Chancen. Mittel werden verschoben, Programme ausgedünnt, Perspektiven vertagt. In den Jobcentern wächst der Frust, draußen wächst das Gefühl, dass Verwaltung wichtiger ist als Vermittlung. Das Ergebnis wirkt paradox: Ein System, das Arbeit fördern soll, bindet Ressourcen vor allem an sich selbst.
Im Zentrum der Kritik steht Andrea Nahles. Als Chefin der Bundesagentur für Arbeit trägt sie Verantwortung für einen Apparat, der immer schwerer zu steuern scheint. Steigende Personalkosten, starre Strukturen und wachsende Aufgaben treiben die Ausgaben weiter nach oben. Experten warnen: Die Planung sei unrealistisch, der Reformwille zu schwach. Der Vorwurf aus der Opposition ist hart – die SPD habe den Laden nicht im Griff. Und während Berlin diskutiert, zahlen Bürger und Betroffene die Zeche.
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