Schock im Regionalzug zwischen Stuttgart und Crailsheim: Eine Zugbegleiterin der Deutsche Bahn wird bei einer Fahrkartenkontrolle Opfer einer widerlichen Attacke. Was als Routine beginnt, endet in blanker Gewalt. Der Fahrgast kann keinen gültigen Fahrschein vorzeigen, es kommt zur Fahrpreisnacherhebung, die Stimmung kippt. Augenzeugen berichten von aggressivem Auftreten, die Situation wird zunehmend bedrohlich. Für die Mitarbeiterin ist es ein Albtraum mitten im Zug, umgeben von Reisenden.
Am nächsten Halt eskaliert alles: Der Mann tritt erneut an die Zugbegleiterin heran, spuckt ihr ans Bein und holt mit einer Flasche aus. Nur mit Glück trifft der Schlag nicht sein Ziel. Dann die Flucht. Die erschütterte Bahn-Mitarbeiterin bringt den Vorfall später bei der Bundespolizei Stuttgart zur Anzeige. Die Ermittler nehmen den Fall wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung auf und hoffen nun auf Hinweise von Mitreisenden, die das Geschehen beobachtet haben.
Der Angriff reiht sich ein in eine Serie brutaler Übergriffe auf Bahn-Personal, die bundesweit für Entsetzen sorgen. Zugbegleiter, die für Ordnung und Sicherheit sorgen sollen, werden immer häufiger zur Zielscheibe. Schläge, Tritte, blanke Gewalt – viele Mitarbeiter fühlen sich allein gelassen. Die Forderung nach besserem Schutz wird lauter, denn wer täglich für Millionen Fahrgäste im Einsatz ist, darf nicht um seine Gesundheit fürchten müssen.
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