Wer falsch tankt, zahlt drauf – und das oft ohne es zu merken. Der größte Preiskiller ist die Uhrzeit. Früh am Tag schnellen die Preise nach oben, abends lassen sie spürbar nach. Besonders nach Feierabend wird der Sprit günstiger, während Wochenenden oft zur Kostenfalle werden. Viele fahren trotzdem morgens zur Zapfsäule oder warten bis zum freien Tag. Ein teurer Irrtum, der sich bei jeder Füllung rächt.
Noch schlimmer wird es an der Autobahn. Dort langen Betreiber besonders dreist zu. Schon wenige Meter abseits der Ausfahrt sieht die Welt anders aus, doch Bequemlichkeit siegt. Dazu kommt der nächste Fehler: immer zur gleichen Tankstelle zu fahren. Der Preis kann sich schon in der nächsten Straße deutlich unterscheiden. Wer nicht vergleicht, zahlt stillschweigend extra – jeden einzelnen Stopp.
Auch beim Sparen lassen viele Geld liegen. Rabatte aus Apps, Bonusprogrammen oder Clubs werden ignoriert, obwohl sie den Preis sichtbar drücken. Und dann die falsche Spritwahl: Viele greifen automatisch zu der teureren Sorte, obwohl ihr Auto die günstigere problemlos verträgt. Die versprochenen Vorteile existieren im Alltag kaum. Unterm Strich bleibt eine bittere Wahrheit: Nicht der Sprit ist das Problem, sondern die Fehler der Fahrer.
