Monheim in Nordrhein-Westfalen steht unter Schock. In einer verwahrlosten Wohnung offenbarte sich nach Monaten ein Albtraum, der selbst erfahrene Einsatzkräfte fassungslos zurücklässt. Wo einst Alltagsleben vermutet wurde, türmten sich Abfall, Gerümpel und das Schweigen einer Tat, die niemand bemerkte. Die Räume waren nach einem dramatischen Polizeieinsatz versiegelt worden, die Tür verschlossen, die Wahrheit eingeschlossen. Erst als eine Fachfirma zur Entrümpelung anrückte, brach die Fassade zusammen und legte einen grausamen Fund frei, der die Stadt bis ins Mark erschüttert.
Unter Bergen von Unrat stießen Arbeiter auf einen Plastiksack – darin der skelettierte Leichnam einer älteren Frau. Die Polizei übernahm sofort, eine Mordkommission wurde eingerichtet, die Ermittlungen laufen unter Hochdruck. Zuständig ist die Kreispolizeibehörde Mettmann, koordiniert vom Polizeipräsidium Düsseldorf. Die Wohnung gehörte einem Mann, der nach einem polizeilichen Zugriff in den Räumen ums Leben kam, ein Ereignis, das die Ermittler schon damals aufhorchen ließ. Nun steht fest, dass hinter der vermüllten Tür noch ein weiteres, weit düsteres Kapitel verborgen war.
Die Rechtsmedizin nahm umgehend die Arbeit auf, erste Erkenntnisse verdichten den Verdacht eines Tötungsdelikts. Wer die Frau war, wie sie lebte und warum sie so lange unentdeckt blieb, ist bislang ungeklärt. Die Ermittler hoffen auf Hinweise aus der Bevölkerung, denn jede Erinnerung, jedes Detail könnte helfen, das Puzzle zu schließen. Zurück bleibt eine beklemmende Frage: Wie kann ein Mensch sterben, ohne dass jemand es bemerkt? Der Fall wirft ein grelles Licht auf Einsamkeit, Verwahrlosung und ein System, das zu spät hinsah – und lässt eine Stadt mit dem bitteren Gefühl zurück, dass diese Tragödie vielleicht hätte verhindert werden können.
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